Der Steppenwolf
Marcel Reich-Ranicki würde vielleicht sagen (bitte seine Stimme vorstellen: »Der Steppenwolf von Hermann Hesse ist ein schwer zu fassendes Buch – ein Werk, das seine Leser fordert, ja geradezu herausfordert. Es erzählt von Harry Haller, einem Mann zerrissen zwischen Bürgertum und Rebellion, zwischen menschlichem Denken und animalischem Instinkt. Hesse führt uns in eine Welt der Vereinsamung, der intellektuellen Verzweiflung, aber auch der flirrenden Möglichkeiten. Dabei ist das Buch ebenso klug wie irritierend: Haller schwankt zwischen Selbstmitleid und Selbsterkenntnis, zwischen Ablehnung und Sehnsucht. Und doch – oder gerade deswegen – bleibt es ein zeitloses Meisterwerk. Der Steppenwolf ist ein Spiegel, der seine Leser zwingt, sich selbst zu betrachten. Man mag sich davor scheuen – aber wer wagt, wird rrreich belohnt.«
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