Jemand, der sich die Beine abhackt, ist im Endeffekt nicht von jemandem zu unterscheiden, der ohne Beine geboren wurde. Ja, jener, der ohne Beine geboren wurde, hat wahrscheinlich mehr Übung im beinlosen Leben und kommt also generell besser klar.
Ähnlich wie jemand, der deutsche Mainstream-Medien konsumiert – und seine Weltsicht darauf gründet.
Im neu-linken Kampfblatt »FAZ« wird aktuell getitelt: »Jetzt greift Trump auch die Wahlen selbst an« (faz.net, 8.2.2026 (€)).
Die Einleitung fasst zusammen: »Vor aller Augen arbeitet Donald Trump daran, den Ausgang der Kongresswahlen im Herbst zu manipulieren. Er gibt sich nicht einmal mehr Mühe, das heimlich zu tun.«
Woraus besteht denn diese »Manipulation«, von der Majid Sattar aus Washington berichtet? Herr Sattar ist ja nicht allein mit seinen Vorwürfen. Er leitet im Prinzip nur die Wut – und Behauptungen – der US-Democrats weiter.
Der Anlass für diese Wut und Behauptungen ist, so erfährt der zahlende Leser, »eine Verordnung des Präsidenten, mit der er die örtlichen Behörden anwies, von Wählern den Nachweis der amerikanischen Staatsbürgerschaft zu verlangen, was mehrere Gerichte schon zurückgewiesen haben.«
Eine mehr-oder-weniger-legale Variante
Ein Teil dieses Kommentars – und der medialen Anti-Trump-Kampagnen insgesamt – fällt in die Kategorie »Wirf dem anderen vor, wessen du selbst schuldig bist«. (Siehe dazu auch meinen »Essay vom 26.8.2023«.)
Bei US-Wahlen existieren im Prinzip (mindestens) drei bekannte Methoden, sie durch Betrug »gewinnen« zu können.
Eine Methode zum Wahlbetrug wäre theoretisch die Manipulation von Wahlcomputern. Seit die Trump-Kampagne diese Möglichkeit in die Weltaufmerksamkeit gebracht hat, ist dies schwieriger. Zudem hat die Trump-Regierung unter anderem mit dem Elon-Musk-Team sehr kompetente IT-Leute zur Hand, die potenzielle Manipulation aufdecken könnetn.
Wahlbetrug und Manipulation durch Briefwahlen haben eine illegale und eine mehr-oder-weniger-legale Variante.
Eine Variante besteht aus dem legalen »Ernten« von Stimmen in »Communities«. Mark Zuckerberg (und andere Akteure) hatten viel Geld gestiftet, um Stimmen zu ernten (gpb.org, 9.12.2020). Aus Deutschland hört man Gerüchte von Pflegeheimen oder migrantischen Communities, die zuverlässig im Geiste jener abstimmen, die ihnen beim Wählen »helfen«. Das ist mindestens »legal« im Sinne von »wo kein Kläger, da kein Richter«.
Die komplett illegale – und zugleich nur durch forensische Stochastik erkennbare – Variante des Wahlbetrugs durch Briefwahlen könnte schlicht daraus bestehen, »bei Bedarf« kofferweise vorausgefüllte Original-Briefwahlscheine ins System zu speisen. »Verschwörungstheoretiker« mutmaßen, dass dies die »Wahl« 2020 erklärt. Der senile Joe Biden stammelte in seinem Wahlkampf 2020 vor leeren Hallen. Donald Trump füllte täglich Stadien. Und dennoch erzielte Biden mit 81 Millionen Stimmen angeblich das mit großem Abstand beste Popular-Vote-Ergebnis der US-Geschichte.
Die dritte Möglichkeit ist der Wahlbetrug durch Ausländer-Wahl. US-Democrats lassen inzwischen de facto offen erkennen, dass sie auf die Stimmen von illegalen Einwanderern bauen.
Eines der am hitzigsten diskutierten Themen der USA ist die Frage, ob Wähler beim Wählen einen Ausweis vorzeigen sollen, um nachzuweisen, dass sie tatsächlich US-Bürger sind und wählen dürfen (ballotpedia.org, 2024).
Wie in Europa bauen auch in den USA »Linke« (die den Westen oder sogar aktiv »die Weißen« schwächen wollen) auf die Stimmen von »dankbaren Einwanderern«.
In Europa, so berichten informierte US-Kreise, versucht man sich die Dankbarkeit und Stimmen durch Schnell-Einbürgerungen zu sichern. In den USA versucht man, sich die Stimmen illegaler Einwanderer zu sichern, indem das Vorzeigen eines Ausweisdokuments für unmoralisch erklärt wird.
Stellenweise wurde es sogar für illegal erklärt, von Wählern einen Identitätsnachweis zu fordern (siehe Wikipedia). Ein anderer Trick der US-Democrats bestand darin, Führerscheine an Illegale auszugeben (siehe Wikipedia) – und dann die Führerscheine als Wahl-ID zuzulassen (siehe Wikipedia). All diese Maßnahmen folgen immer dem gleichen Ziel: »die Guten« über die nächste Wahl zu retten, welcher Schaden auch immer dabei angerichtet wird.
Würden sie den Schund nicht lesen
Die vom FAZ-Kommentator vorgeworfene »Manipulation« besteht tatsächlich darin, dass US-Präsident Trump den Wahlbetrug durch Democrats-nahe Kreise verhindern will. Sozialisten verschiedener Epochen werden wahrlich des alten Tricks nicht müde, und ihre Handlanger in der Presse helfen dabei ach so willig mit: Wirf dem anderen vor, wessen du selbst schuldig bist.
Doch denken wir kurz an den Leser und Konsumenten dieser und anderer Mainstream-Medien-Erzeugnisse. So schwer es auch fallen mag, fühlen wir uns für einen Augenblick in den Geist und in die Lage eines Tagesschau-Guckers oder FAZ/SZ-Lesers hinein.
Diese Menschen analysieren nicht kritisch, welche Wahrheit wirklich hinter Kommentaren wie diesem steckt, und wie die »Journalisten« sie diesmal in ihr Gegenteil verdrehen. Würden sie es tun, würden sie den Schund nicht lesen – geschweige denn glauben.
Also gilt: Obwohl der deutsche Mainstream-Konsument prinzipiell geistig gesund ist, ist er im praktischen Effekt nicht von einem geistig umnachteten Menschen zu unterscheiden.
Der ohne Beine geboren wurde
Ein Mensch, der einen Tisch sieht und diesen für ein Pferd hält, leidet an einer krankhaften Störung. Wenn das, was du siehst, etwas ganz anderes ist, als das, was wirklich vor dir steht, dann stimmt mit deinem Gehirn etwas nicht.
Und ähnlich: Ein Mensch, der die Verhinderung von Wahlbetrug für Wahlbetrug hält, mag physisch und psychisch im strengen Sinne gesund sein, doch durch seinen Medienkonsum gelangt sein Denken zu Ergebnissen, welche konträr zur Realität stehen.
Ich empfehle im Umgang mit beiden Umnachteten gesunde Vorsicht. Für beide gilt, dass sie gefährlich werden können.
Bei aller Vorsicht dem »natürlich« Verwirrten gegenüber, will ich aber dennoch mein Herz öffnen und den natürlich Verwirrten spüren lassen, dass ich auch ihn als Menschen sehe. (Zugleich: Mancher einstige Zivildienstleistende, heute Pfleger und manch betroffener Angehöriger weiß, wie ermüdend und frustrierend das sein kann – machen wir uns nichts vor.)
Wie gehe ich aber mit Menschen um, die es bewusst wählen, umnachtet zu sein, weil sie beschließen, intellektuell faul und emotional feige zu sein?
Ich bin vorsichtig mit solchen Leuten. Ich diskutiere nicht (mehr) mit ihnen (sondern denke an Matthäus 7:6 und Matthäus 10:14).
Einer, der sich die Beine abhackt, ist im Endeffekt nicht von jemandem zu unterscheiden, der ohne Beine geboren wurde. Doch versteht bitte, dass ich über den einen bloß den Kopf schüttele und weitergehe – um mich dem anderen zuzuwenden.
In den Krüppeln, Witwen und Waisen, sprich: in den Schwächsten, begegnet uns Jesus selbst (Matthäus 25:40). In denen aber, die aus freien Stücken umnachtet sind, begegnet uns das Gegenteil.
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Der Essay Wer Wahlbetrug verhindert, begeht Wahlbetrug von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/beine-ab/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!
