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Die Welt ist eine andere seit der Ermordung von Charlie Kirk. »Linke« sind endgültig entlarvt als bösartiger Todeskult. Ja, es ist schwarzweiß: Entweder du bist »Rechter« – oder du stehst ethisch auf der Seite der Lügner, Mörder und willigen Mitläufer.

2016, nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz, schrieb ich, mir und euch Mut zurufend: »Ich habe keine Angst mehr«.

Deutschland war ein anderes nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Das Blut der Opfer floss und trocknete auf dem Boden zwischen Lebkuchen- und Glühweinständen. Und im ethischen Sinne klebt das Blut der Opfer an den Händen sogenannter Gutmenschen. Wer wider Verstand und blanke Anschauung eine Gefahr leugnet, die dem Rest der Menschheit seit Jahrtausenden bekannt ist, vor der sich die Menschen bis eben noch schützten, der nimmt diese Gefahr billigend in Kauf und ist damit mit für die Folgen verantwortlich.

Nach dem Breitscheidplatz war ich ein anderer, und ich war nicht allein damit. Ich war noch immer halbwegs vorsichtig, und ich bleibe es bis heute. Doch darin zumindest hatte ich tatsächlich »keine Angst«: Ich gebe mir ehrlich Mühe, zumindest mir selbst gegenüber die Wahrheit zu sagen.

Und jetzt nach dem Attentat auf Charlie Kirk bin nicht nur ich ein anderer. Die Welt ist eine andere.

Auch wenn der Attentäter aktuell noch immer nicht gefunden ist, machen die Reaktionen der »Guten« den Anschlag doch zu einem linken Anschlag.

Nicht alle so offen und ehrlich

Auf TikTok, jenem chinesischen Online-Dienst zur Vergiftung der westlichen Seele, haben ungezählte Linke den Mord gefeiert, mit Tänzen und Statements (@DefiantLs, 11.09.2025). Wir erleben Menschen ohne Seele, ohne Gewissen, ihr Gehirn von Propaganda und Gehirnwäsche auf Hass und Mordlust reduziert – die »Guten« und »Linken« eben. Wenn ihr meint, ich übertreibe mit dieser Beschreibung, schaut einfach selbst: @ashadool26, 12.09.2025. Und dann macht euch bewusst, dass solche Gestalten zu vielen Millionen existieren und Teil der westlichen Gesellschaft sind. Es sind bloß nicht alle so offen und ehrlich.

Charlie Kirk reiste zu den Universitäten der USA und diskutierte öffentlich mit Menschen, die sehr anders dachten als er. Wenig hassen und fürchten Linke so sehr, wie wenn ihre Lebenslügen von Argumenten zerpflückt werden. Also jubeln viele von ihnen, wenn ein Lügen-Entlarver endgültig zum Schweigen gebracht wird.

Der unmenschliche, widerliche Hass auf den Verstorbenen war nicht nur auf die USA beschränkt. Tatsächlich erleben wir Indoktrination und Mangel an Menschlichkeit in Europa und Deutschland auch in den »besseren Kreisen«.

Als ein Abgeordneter im EU-Parlament seine verbliebene Redezeit dafür aufwenden wollte, eine Gedenkminute für Charlie Kirk abzuhalten, wurde er von Katarina Barley kalt abgewürgt (@James7Holland, 11.09.2025). Bei der amerikanischen NFL wurde ein Moment der Stille eingelegt (@DanODonnellShow, 12.09.2025). Amerikanische Footballer – also hühnenhafte Männer, die sich hauptberuflich um ein eiförmiges Stück Rindsleder prügeln – legen mehr Anstand und Menschlichkeit an den Tag als das EU-Parlament, das zweifellos morgen die Welt wieder über Moral belehren will.

Ich erspare es mir und euch, die vielen kleinen Geister zu zitieren, die den Ermordeten verhöhnen. Die Zahl der Staatsfunk-Abhängigen darunter ist größer als Null.

Irgendwo aufgeschnappt

Für jetzt nur zwei Beispiele von Unwahrheiten und Widerwärtigem, eben aus dem deutschen Staatsfunk.

Bei Markus Lanz zitierte Elmar Theveßen offen und aufs Unverschämteste die Lüge, Charlie Kirk habe gefordert, dass Homosexuelle gesteinigt werden sollen (@jannibal_, 11.09.2025; nius.de, 12.09.2025).

Wie so oft bei Linken und Staatsfunkern üblich, ist das Gegenteil der Fall: Kirk hatte, als in einer Debatte aus Levitikus zitiert wurde, darauf hingewiesen, dass in Levitikus auch eben das stünde, was deutlich mache, dass beide Verse mit Vorsicht und Kontext gelesen werden müssen. Entweder Theveßen log aufs Unverfrorenste, oder er hatte bis gestern noch nicht von Charlie Kirk gehört und plapperte nach, was er von linken Lügnern irgendwo aufgeschnappt hatte – es macht keinen Unterschied.

Auch Dunja Hayali meldete den Tod von Charlie Kirk. Doch sie schob ausführlich nach, dass er angeblich mit »oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen« aufgefallen und ein »radikal-religiöser Verschwörungsanhänger« sei (zitiert nach @oida_grantler, 11.09.2025; nius.de, 12.09.2025)). Belege lieferte der Staatsfunk nicht – denn es gibt sie nicht. Es ist unwahr, gelogen, üble linke Propaganda eben.

Birgit Kelle kommentiert Hayalis widerlichen Auftritt:

Wer so zur Primetime im ZDF auf das Grab des ermordeten Charlie Kirk spuckt, verspielt jeden Anspruch auf Respekt als Journalist und auch als Mensch.

Man muss die Ansichten von Kirk nicht teilen, man sollte ihm aber auch nicht Lügen unterstellen oder Gesinnungen, die er nicht hatte.

Man muss die Ansichten nicht teilen, die Frage, wofür er stand, wird hier jedoch in einem kaum verdeckten „geschieht ihm doch gerade recht“-Framing in einem öffentlich-rechtlichen Sender als „Nachricht“ verkündet, bezahlt von den Zwangsgebühren aller deutschen Bürger.

@BirgitKelle, 12.09.2025

Ich sage heute nicht, ich hätte keine Angst, denn ich habe Angst. Oder zumindest: große Sorge.

Doch zusätzlich zur Angst habe ich, wieder und deutlicher denn je, Klarheit.

Elon Musk schrieb auf seinem X.com:

The Left is the party of murder

@elonmusk, 10.09.2025

Die Linke ist die Partei des Mordes, sagt Musk.

Und das stimmt. Linke töten oder nehmen Tote billigend in Kauf. Linke dehumanisieren ihre Gegner und behaupten böse Lügen über sie, um für ihre Anhänger auf diese Weise emotional zu rechtfertigen, warum die Andersdenkenden attackiert und getötet werden können.

Der ist gegen mich

»Democrats« wie Gavin Newsom, der Gouverneur von Kalifornien, hatten offen und explizit zur Gewalt gegen ihre politischen Gegner aufgerufen (@Bubblebathgirl, 21.08.2025).

In den sozialen Medien werden die Reaktionen der Linken auf den Tod des Gewalttäters George Floyd mit den Reaktionen der Rechten auf den Tod des Debattierers Charlie Kirk verglichen (@GuntramPross, 11.09.2025). Die einen setzen Städte in Brand, die anderen beten. (Es passt nur zu gut, dass das seelenlose EU-Parlament für den bei seiner Festnahme verstorbenen Drogenkonsumenten und Gewalttäter George Floyd eine Gedenkminute abhielt.)

»Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut«, so sagt Jesus in Matthäus 12:30. Und manchmal sind die Dinge einfach. Manchmal sind die Dinge schwarz-weiß.

»Links« ist heute ein Code für Lügen und Zerstörung, für Leid und Tod. In Amerika erleben wir ein Aufbäumen der Anständigen – genug ist genug, und die Welt ist eine andere. In Deutschland sind Regierung und Staatsfunk noch durchsetzt mit Linken und Lügnern, mit denen, welche Mord und Verzweiflung hinnehmen, um sich ihre Pöstchen zu sichern.

Vertut euch nicht: Die Figuren, die Kirks Tod rechtfertigen oder sogar bejubeln, würden und werden auch deinen Tod als Strafe für eine abweichende Meinung rechtfertigen und bejubeln.

Gegen meine Natur

Linke sind die »Partei des Mordes« (und ich meine: auch die Partei, die sich zu Satans Werkzeug macht). Doch sie sind

»Gegen Links, für die Menschlichkeit«, appellierte ich 2020. Und 2018 schrieb ich: »Ich glaube an die Würde des Mitmenschen. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur die Meinung und Handlungen des Mitmenschen angegriffen werden sollten (und zwar dringend!), aber nicht der Mensch in seiner Würde als Mensch. Deshalb kann ich kein Linker sein.«

Es bleibt wahr: Ich kann kein Linker sein, weil das unmenschliche Handeln und Reden dieser Leute gegen meine Natur ginge.

»Wenn sie dich nicht »rechts« nennen, was machst du falsch?«, so fragte ich, ebenfalls im Jahr 2018.

Es ist wahr, was ich damals schrieb. Die implizierten Bewertungen wurden aufs Brutalste bestätigt. Und doch müssen wir im Geist neuer und globaler Klarheit einen Schritt weiter gehen. Wir müssen aussprechen, was auszusprechen notwendig ist.

Links und Rechts sind heute nicht mehr nur politische Meinungen. Rechte wollen einfach nur leben, Familien aufziehen, einem Beruf nachgehen und auch sonst Vernunft walten lassen. Manche wollen sonntags in die Kirche gehen. Extra optimistische Rechte träumen von der Wiedererrichtung einer richtigen Demokratie und eines Rechtsstaats, in welchem »Bademantael bereitlegen« nicht drohende »Straf-Hausdurchsuchung wegen abweichender Meinung« bedeutet.

Sogenannte Linke dagegen sind an diesem Punkt ein anti-rationaler Todeskult. Linke verfolgen Andersdenkende und feiern zuletzt deren Ermordung. Linke töten 73 Millionen Ungeborene pro Jahr (Quelle: who.int); ich überlasse euch die vergleichende Mathematik. Linke opfern ihre Kinder, um der Ideologie zu genügen, welche ihnen von der Propaganda in ihre leergewaschenen Gehirne gespült wird.

Wer heute nicht rechts ist, der steht ethisch auf der Seite der Lügner und Mörder, der ist Mitläufer und williges Werkzeug.

Nein, diese Zeit hat keine Zuschauertribünen. Du bist entweder auf der Seite des Lebens, der Vernunft, der Menschlichkeit und der Bewahrung – oder du bist auf der Seite jener, die wir in der Schule als »die Bösen« kennenlernten (und in der Bibel als den Bösen).

Wir können uns davor keine Angst mehr erlauben, dieser neuen Realität ins Gesicht zu sehen.

Nachtrag, am Nachmittag: Das FBI hat einen Verdächtigen festgenommen und verhört ihn. Laut nypost.com, 12.09.2025 handelt es sich um einen 22-Jährigen namens Tyler Robinson.

Er ist also wahrscheinlich ein College-Student, der von der linken Gehirnwäsche-Mühle zur Waffe gemacht wurde. Ungeklärt bleibt die Frage nach der Rolle von George Zinn (indiatimes.com, 11.9.2025) und weiterer Personen, die unmittelbar nach dem Anschlag aktiv die Aufmerksamkeit auf sich zogen (@shaunmmaguire, 11.09.2025) und womöglich die Sicherheitskräfte ablenkten, was die Flucht des Täters erleichtert haben könnte.

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Der Essay Entweder »Rechter« – oder auf der Seite der Lügner, Mörder, Mitläufer von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/nicht-rechts/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!