Juni 2025

Ich höre dieser Tage, man solle endlich »ehrlich reden« über große Probleme. Soso. Eine Frage: Wenn Seerosen sich jeden Tag verdoppeln und es 3 Tage braucht, um das Wachstum zu stoppen, ab wie viel Prozent ist es zu spät und sie werden den See fressen?

Wenn die Welt gerecht wäre, müssten Politiker für den finanziellen Schaden aufkommen, den sie anrichten – und ihre Kinder ebenfalls, denn auch die Kinder der Bürger »haften« ja mit. Und wenn sie nicht können, dann eben Knast. Und das wäre nur der Anfang!

Faktenchecker brüllten: Der Boxer Imane Khelif ist eine Frau! – Nun ist es widerlegt, per Gutachten. Doch es ist kein Versagen der Profi-Lügner – es ist ein Erfolg! Man hielt (und hält) uns mit Bullshit beschäftigt, während die-da-oben ihr Ding machen.

Fact-checkers shouted: The boxer Imane Khelif is a woman! – Now it has been disproven by expert opinion. But it is not a failure of the professional liars – it is a success! They kept (and keep) us busy with bullshit while those up there do their

Los verificadores de hechos gritaron: ¡La boxeadora Imane Khelif es una mujer! – Ahora se ha refutado, mediante un informe pericial. Pero no es un fracaso de los profesionales de la mentira – ¡es un éxito! Nos mantuvieron (y nos mantienen) ocupados

Die Aufklärung war ein Fehler. Ja, es klingt gut, »Mut« zu haben, »sich seines Verstandes« zu bedienen, statt auf Tradition zu hören. Darin liegt aber ein praktischer Fehler: Wenn der Mensch ein Trottel ist, dann ist sein Verstand ein mieser Ratgeber.

Ein Viertel der Briten bezeichnet sich als körperlich oder geistig »disabled«, behindert. – Was, wenn die wahre Zahl sogar höher ist, und zwar auch in Deutschland, und wir es nur nicht merken? Kommen wir wirklich alle mit der Realität klar?

Ein Historiker diskutiert, ob Eltern bereit sind, ihre Kinder als Soldaten fürs »Gemeinwesen« zu »opfern«. Skandal! ABER: Er sagt, was seit jeher galt. Das EIGENTLICHE Problem ist, dass es kein Gemeinwesen mehr gibt, für das zu sterben sich lohnen würde.

Früher war unsere Standardantwort auf manche Nachricht: »Nein! Doch! Oh!« – Heute ist man zu müde für solchen Sarkasmus. Man seufzt: »Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.« – Es ist sehr verständlich, und doch fühlt es sich falsch an.

Ich traf ein Mädchen, dem man die Brüste abgeschnitten hatte, damit es ein »Mann« sei. Große Narbe statt Busen. Es war ein Schock, das »in echt« zu sehen. Und mir wurde bewusst: Das Böse existiert, sehr real, und es wirkt in unsere Gesellschaft hinein.

Was wir vor Jahren vorhersagten, dafür wurden wir als »Rechte«, »Schwurbler« und so weiter abgetan, und heute trifft es einfach zu. Was wir aber heute über die Zukunft vorhersagen, das auszusprechen könnte uns direkt ins Gefängnis bringen.

Das erste Wunder Jesu bestand darin, Wasser in (echt guten) Wein zu verwandeln. Die Hochzeitsparty zu Kana drohte auszutrocknen. – Feiert mal wieder! (Doch wenn ihr euch bei der Party auf Jesus berufen wollt, achtet mal darauf, wen ihr einladen sollt.)

Um die Jahrtausendwende bäumte sich Kultur ein letztes Mal gegen den Nihilismus auf. »Matrix« suchte, was es heißt, Mensch zu sein. »Fight Club« fragte, was Männlichkeit (noch) ist. Wo aber ist sie heute geblieben – die Rebellion gegen das Nichts?

Ich fühle mich als Mensch ständig zerrissen, und auch die Gesellschaft ist gespalten. So richtig weh tut aber, wenn jenes gespalten ist, was doch die Zerissenheit heilen sollte. Zum Beispiel Familie oder Kirche. Was tun?

Es ist ein Widerspruch: Einerseits sagen Leute, dass »der Drops gelutscht« ist. Und dann kritisieren sie Details am System, analysieren und fordern. Als wäre der Drops nur etwas angekratzt und könnte mal eben repariert werden. Seid ehrlich – und mutig!

Temperaturen, die man früher mit leckerem Eis gefeiert hätte, werden heute als Grund zur Panik eingerahmt. Erinnert ihr euch an die Langnese-Werbung? Hach, es war ein besseres, klügeres Deutschland. Wann verfuhr sich die Nation derart?

Manche Menschen um uns, die Mehrheit, wir könnten sie »die These« nennen. Zum Beispiel die These, dass Menschen alles mit sich machen lassen. In einer Welt der »Thesen« habe den Mut, »die Gegenthese« zu sein!

Jemand hat mal gesagt, Demokratie bedeute, dass vier Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Abendessen gibt. Wie sicher bist du, nicht das »Schaf« zu sein? (Und was, wenn andere Schafe sogar dafür stimmen, dass Schafsbraten serviert wird?)

Messerstecherei auf Parkplatz. Eine von vielen Meldungen im besten Deutschland aller Zeiten. – Spürt ihr sie auch, jenseits von Wut und Sorge, diese einsetzende MÜDIGKEIT?

Habt ihr schon einmal auf das Mobiltelefon eines Mitmenschen geschaut – unabsichtlich, natürlich – und hattet plötzlich Mitleid? Oder wart ihr heilfroh, nicht dieser Mensch zu sein? (Oder wolltet ihr ihn sofort zum Freund haben?)