Januar

33 Essays, hier 3 Beispiele:
Der linke Todeswunsch

Der linke Todeswunsch

Linke, die aggressiv ICE-Einsätze stören, wirken bisweilen, als wären sie von einem Todeswunsch getrieben. Wie sinnleer muss das eigene Leben sein, wenn man zu sterben bereit ist, nur um ein Zeichen gegen die Abschiebung von Kriminellen zu setzen?

Fürs Verheizen ist Männlichkeit okay

Wenn es darum geht, Männer an der Front zu verheizen, ist »Diversität«  plötzlich kein Thema – und »toxische Mänlichkeit« ist fürs Sterben okay. Wer aber will die Männer in den Krieg schicken? Die, die vom Krieg keine Ahnung haben.

Wenn Realität stört: Der Fall Alex Pretti und das linke Weltbild

Bewaffneter attackiert Beamte, richtet Schaden an. Elf Tage später mischt er sich in Einsatz ein, Waffe am Körper – und wird erschossen. Linke machen nun Märtyrer aus ihm. Der Fall Alex Pretti zeigt, wie weit sich Linke von der Realität entfernt haben.

Februar

30 Essays, hier 3 Beispiele:
Klarname als Waffe, Verletzliche als Kollateralschaden

Merz will Online-Klarnamen. Die Ex-Muslima, die Misshandlung fürchtet. Der schwule Jugendliche, der seine Familie fürchtet. Der Angestellte, der seinen Chef fürchtet. Merz will sie bloßstellen – Kollateralschäden im Kampf gegen falsche Meinungen.

Jetzt neu: »Unsere Mathematik«

Wie viele Razzien gab es wegen Helmut-Kohl-Witzen? Keine. Und Kohl bestritt auch nicht, dass er dick war. – Witze verarbeiten schmerzhafte Wahrheiten. Was bedeutet es also, wenn heute die Polizei kommt, weil man Politiker z. B. »Schwachkopf« nennt?

Mel Gibson war nicht eingeladen

Mel Gibson. Kanye West. Tom Cruise. Charlie Sheen. – Die »Freaks« und die »Ausgestoßenen« (die vom Show-Business nur geduldet werden, weil und solange sie Geld einbringen) fehlen auffällig in den Epstein-Akten. Dort finden sich vor allem die »Guten«.

auch: English

März

32 Essays, hier 3 Beispiele:
Hab’ den Kopf frei bekommen

Freiheit, sagt Janis Joplin, ist nur ein anderes Wort dafür, nichts mehr zu verlieren zu haben. Ich beginne zu verstehen, was das bedeutet — und es hat nichts mit Geld zu tun. Und ja, auf eine SEHR wichtige Weise fühle ich mich heute frei.

Virtuelle Gewalt, reale Überwachung

»Unsere Demokratie« will die nächste totalitäre Maßnahme durchziehen. Man sucht den Aufhänger und fährt Kampagne. Dass der Aufhänger gar nicht zur geplanten Freiheitsbeschränkung passt – egal. Moralpanik treibt die Schafe in immer engere Gatter.

Wenn Journalisten plötzlich das Denken verlernen

2025 titelte t-online: »Netanjahu träumt von Israel in biblischer Größe«, und auch Tagesschau erwähnte es. Doch 2026 rätselt unser Staatsfunk plötzlich: »Welche Kriegsziele verfolgt Israel?« (Wehe aber, jemand leidet NICHT an dieser plötzlichen Amnesie!)

April

36 Essays, hier 3 Beispiele:
Niemand hat die Absicht – aber schon mal die Mittel

Ab dem 1. Januar 2026 brauchen deutsche Männer ab 17 Jahren eine Genehmigung, um das Land für mehr als 3 Monate zu verlassen. Vorbereitungen auf einen Krieg – für wen? Gegen wen? Die These drängt sich auf, dass das Ausreiseverbot für alle folgen wird.

Der Tiger wartet

Der Tiger wartet

Angst warnt uns vor Gefahr. Angst kann konkret dein Leben retten. Doch bisweilen kehrt Gehirnwäsche die Ursache um: Wir fürchten nicht die tatsächliche Bedrohung, sondern die, die vor ihr warnen.

Keine Trauer, kein Klaggeschrei und kein Schmerz

Wenn die Existenz von Leid ein Argument gegen Möglichkeit und Anbetungswürdigkeit Gottes ist, warum sind es die Momente des Leids und des Verlorenseins, die uns zu Gott führen, und nicht der angetrunkene, fröhliche All-inclusive-Urlaub?

auch: English, Spanish

Mai

27 Essays, hier 3 Beispiele:
Wenige Stockwerke, wenn überhaupt

2024 verglichen wir Deutschland mit einem, der aus dem 10. Stock fällt – und sich ans Fallen gewöhnt. 2026 rauschen die Stockwerke weiter vorbei: Ausreiseverbote, Zensur, Sanktionen. Sind wir längst »aufgeschlagen« und wollen es nur nicht wahrhaben?

Kein Historiker wird sich wundern

Werden sich zukünftige Historiker über unsere Zeiten wundern? Über UNS? Haben wir ES denn nicht »kommen sehen«?

auch: English, Italian, Spanish

No historian will be surprised

Will future historians wonder about our times? About us? Didn't we see IT coming?

also: German, Italian, Spanish

Juni

22 Essays, hier 3 Beispiele:
Ein früherer Bekannter

Ein früherer Bekannter

Die Wahnsinnigen, so dachten wir, erzählten irre Verschwörungstheorien, und wir lächelten. Dann hörten wir die Theorien als Nachrichten. Es stellt sich heraus: Der wahnsinnige Prophet war sehr normal, er sah bloß – korrekt – wahnsinnige Zeiten voraus.

Niemand hat hier den Verstand verloren

Merz beschimpft die Opposition als »in der Tradition« des Holocaust. Er liest vom Blatt ab – das ist geplant, geprüft, gewollt. Hat jemand im System Merz »den Verstand verloren«? Nein – die Wahrheit über diesen Irrsinn ist wohl schlimmer.

Heute Belfast, morgen du

Heute Belfast, morgen du

Belfast: Auf offener Straße versucht ein Mann, einem anderen den Kopf abzuschneiden. Politik sagt, der Westen sei »moralischer«, wenn er so etwas erträgt. Die schreckliche Tat ist aber vor allem eines: Sinnbild für das, was Europa angetan wird.

Juli

25 Essays, hier 3 Beispiele:
Mögest du in Witzen leben

Mögest du in Witzen leben

Zwei Auszüge aus ein und derselben Reuters-Meldung: »›Allah hat es mir befohlen‹, sagt der am Boden liegende Mann.« »Das Motiv für den Angriff ist weiterhin unbekannt«.

Through my most grievous fault

Little is more painful than publicly confessing one's own failure. And little is so cleansing, so liberating — so important. (But who dares do that. It makes one vulnerable!)

also: German

Durch meine übergroße Schuld

Wenig ist schmerzhafter, als sich öffentlich zu seinem Versagen zu bekennen. Und wenig ist so reinigend, so befreiend – so wichtig. (Aber wer traut sich das schon. Man macht sich ja angreifbar!)

auch: English

August

2 Essays, hier sind sie beide:
The Mouse Thinks So Too

The Mouse Thinks So Too

The cat catches the mouse and plays with it a while – then bites down. While being played with, the stupid mouse still feels »free«. People who today lose themselves in entertainment or make grand plans are as »free« as that mouse.

also: German

Das denkt die Maus auch

Das denkt die Maus auch

Die Katze fängt die Maus, und sie spielt mit ihr, eine Zeit lang – bis sie zubeißt. Beim Spielen aber fühlt sich die dumme Maus noch »frei«. Die Leute, die sich heute in Unterhaltung verlieren oder große Pläne schmieden, sind so »frei« wie jene Maus.

auch: English