2026

Linke, die aggressiv ICE-Einsätze stören, wirken bisweilen, als wären sie von einem Todeswunsch getrieben. Wie sinnleer muss das eigene Leben sein, wenn man zu sterben bereit ist, nur um ein Zeichen gegen die Abschiebung von Kriminellen zu setzen?

Wenn es darum geht, Männer an der Front zu verheizen, ist »Diversität« plötzlich kein Thema – und »toxische Mänlichkeit« ist fürs Sterben okay. Wer aber will die Männer in den Krieg schicken? Die, die vom Krieg keine Ahnung haben.

Bewaffneter attackiert Beamte, richtet Schaden an. Elf Tage später mischt er sich in Einsatz ein, Waffe am Körper – und wird erschossen. Linke machen nun Märtyrer aus ihm. Der Fall Alex Pretti zeigt, wie weit sich Linke von der Realität entfernt haben.

Merz will Online-Klarnamen. Die Ex-Muslima, die Misshandlung fürchtet. Der schwule Jugendliche, der seine Familie fürchtet. Der Angestellte, der seinen Chef fürchtet. Merz will sie bloßstellen – Kollateralschäden im Kampf gegen falsche Meinungen.

Wie viele Razzien gab es wegen Helmut-Kohl-Witzen? Keine. Und Kohl bestritt auch nicht, dass er dick war. – Witze verarbeiten schmerzhafte Wahrheiten. Was bedeutet es also, wenn heute die Polizei kommt, weil man Politiker z. B. »Schwachkopf« nennt?

Mel Gibson. Kanye West. Tom Cruise. Charlie Sheen. – Die »Freaks« und die »Ausgestoßenen« (die vom Show-Business nur geduldet werden, weil und solange sie Geld einbringen) fehlen auffällig in den Epstein-Akten. Dort finden sich vor allem die »Guten«.
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Ich will nicht über den Staat Israel schreiben. Nicht über Pogrome von Siedlern in der West Bank oder meine Angst vor der Samson-Option. Ich will über Feindesliebe und Poesie schreiben. Und Leonard Cohen zitieren.

Es ist Krieg im Nahen Osten, und doch bin ich erstaunlich unaufgeregt. Nicht, weil es nicht gefährlich wäre. Womöglich weil mir endlich »Gelassenheit« gelingt. Vielleicht aber auch, weil mir andere Entwicklungen noch mehr Sorge bereiten.

Lunes de la Semana Santa: Jesús voltea las mesas de los cambistas en el templo. ¿Activismo o terrorismo? Bueno, no es de extrañar que lo crucificaran poco después. También amenazó los ingresos de los comerciantes de moral. ¿Qué mesas hay que voltear HOY?

EU-Propaganda agitiert gegen »Verschwörungstheorien«. Zum Beispiel jene, wonach einheimische Bevölkerung durch Einwanderer ersetzt wird. Es ist absurd: Ist es »Verschwörungstheorie«, was mancher Bürger in seiner Stadt selbst sehen kann?

Wenn die Existenz von Leid ein Argument gegen Möglichkeit und Anbetungswürdigkeit Gottes ist, warum sind es die Momente des Leids und des Verlorenseins, die uns zu Gott führen, und nicht der angetrunkene, fröhliche All-inclusive-Urlaub?

They taught us that blind obedience is evil. "Just following orders" doesn't count. Hannah Arendt explained: Evil is banal, and not thinking is its cause. But against not thinking, there is an old remedy: doing penance... and thinking!

2024 verglichen wir Deutschland mit einem, der aus dem 10. Stock fällt – und sich ans Fallen gewöhnt. 2026 rauschen die Stockwerke weiter vorbei: Ausreiseverbote, Zensur, Sanktionen. Sind wir längst »aufgeschlagen« und wollen es nur nicht wahrhaben?
Eine Katze ist kein Fisch, selbst wenn ich ihr die Beine abschneide, ihr dafür Flossen und Schuppen anklebe und sie also ausgestattet ins Wasser werfe.

Werden sich zukünftige Historiker über unsere Zeiten wundern? Über UNS? Haben wir ES denn nicht »kommen sehen«?

Imagine coming home from school and suddenly your house is gone. Removed by the city, »cleaning up«.
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Every real legacy was fought for. Every real fight risks real destruction. You cannot fight them all. So accept that you are small, and pick your one battle.
also: German

Die Wahnsinnigen, so dachten wir, erzählten irre Verschwörungstheorien, und wir lächelten. Dann hörten wir die Theorien als Nachrichten. Es stellt sich heraus: Der wahnsinnige Prophet war sehr normal, er sah bloß – korrekt – wahnsinnige Zeiten voraus.

Un anuncio de Gillette de los años ochenta hoy da la impresión de »propaganda de extrema derecha« – y eso que solo muestra a hombres que quieren ser hombres (y padres). Es un mundo lejano, mejor – que fue destruido sistemáticamente.

Jens Spahn hat jetzt einen Sohn, der heißt Georg. Die CDU ist total gegen Leihmutterschaft, wegen »Werten«, aber was interessieren einen »Unsere Demokratie«-Politiker die eigenen »Werte«? (Oder die klare Ansage des Vatikans?)

Sind die Zeiten böser, gefährlicher, dunkler geworden? Schlimmer als ein mythisches »Damals«? Nun, eines steht fest: Manche Bösen wirken SCHAMLOSER, und eines hat womöglich mit dem anderen zu tun.

Die Katze fängt die Maus und sie spielt mit ihr, eine Zeit lang – bis sie zubeißt. Beim Spielen aber fühlt sich die dumme Maus noch »frei«. Die Leute, die sich heute in Unterhaltung verlieren oder große Pläne schmieden, sind so »frei« wie jene Maus.
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Mary, the mother of Jesus, didn’t leave behind a single bone. Why? Let’s talk about it. (And also about failure and excuses.)

Will future historians call us "fools"? – Well, every three years, the world kills as many unborn children as died in all the wars of the twentieth century combined. "Fools" is the wrong word.