Kalt ist es in Europa. Auch vom Klima her. Die von den Klima-Propheten versprochene Erwärmung bleibt aus. Das ist aber nur eingebildet. Wenn dir dieser Tage kalt ist, dann bist du ein Klimaleugner.
Ich habe mal ein Lied getextet (und vom Kollegen Computer komponieren und singen lassen), dessen Refrain erklärte: »Ob Regen oder Hagel oder heller Sonnenschein – der Grund kann immer nur der Klimawandel sein.« – Wenn man das Lied heute bei YouTube aufruft, blendet die Plattform unterm Video irgendwelche UN-Klimaprophetien ein.
Ja, die Kälte in Europa und in Deutschland ist schockierend. Besonders kalt, auf verschiedene Arten, ist es weiterhin in Berlin. Die Bibel beschreibt es so:
Auch falsche Propheten werden in großer Zahl auftreten und viele irreführen; und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten;«
– Matthäus 24:11-12
Oder sie sitzen fest
In der Nacht zum 4. Januar 2026 verübte jemand einen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz. Das Bekennerschreiben der linksextremen »Vulkangruppe« liegt vor. Die Behörden halten es immerhin für plausibel und untersuchen den Anschlag als politisch motiviert – die Ermittlungen dauern an.
Wie unangenehm es den »Guten« ist, dass dieser Anschlag auf »die Guten« zurückzuführen ist, erkennt man daran, dass ihn einige dem üblichen Schreckgespenst anlasten wollen: den Russen, Putin. Als Beleg liefern sie Hinweise, dass der Text durch einen einfachen Computer-Übersetzer gejagt wurde. (Also wie es auch jemand tut, der linguistische Spuren verwischen will und mehrfach hin und her übersetzen lässt.)
45.000 Haushalte, über 2.200 Betriebe ohne Strom (tagesspiegel.de, 01.03.2026). Im Januar, bei Minusgraden. Frohes Neues auf linksextreme Art? Zehntausende Menschen ohne Strom, ohne Heizung, ohne Licht.
Rentner werden in Turnhallen massenversorgt. Oder sie sitzen in oberen Stockwerken fest, in immer kälter werdenden Wohnungen. »Flüchtlinge« werden von der Stadt schnell in warm geheizten Hotels untergebracht. Gut, dass die Politik uns Dummerchen aufs Arroganteste erklärt, warum das genau so rechtens und also wohl richtig ist (berliner-zeitung.de, 6.1.2026).
Jetzt hört man von Anwohnern, dass der mutmaßliche linke Terror womöglich indirekt die erste Tote forderte (@jungefreiheit, 06.01.2026). Eine Rentnerin, Mitte 80. Es steht noch nicht fest, ob sie erfror oder ob sie sich beim verzweifelten Versuch vergiftete, mit Holz zu heizen. Freie Medien und unabhängige Blogger werden sich die Informationen selbst zusammensuchen müssen. Böse ist, wer vermutet, dass die Medien des Propagandastaates noch überlegen, wie sie ein Opfer möglicherweise »guten« Terrors der Opposition und den Regierungskritikern anlasten können.
Wenn aber die Informationen und der Anschein so stimmen, starb die Rentnerin, weil einige der »Guten« meinten, zur Rettung des Klimas die Infrastruktur zerstören zu müssen.
Es sei notwendig
Unabhängig davon, ob diese konkrete Meldung über die Verstorbene auch von den Behörden des Propagandastaates bestätigt wird, bleibt ja der Fakt, dass Tausende Berliner infolge des Anschlags der vermeintlichen »Guten« leiden. (Es fällt ja inzwischen auch sonst auf: Täglich mehr Leid in Deutschland ist eine direkte Folge der Handlungen von selbsterklärten »Guten«.)
Im Geschichtsunterricht haben wir gelernt, dass eine Ideologie dann böse ist, wenn sie zu unnötigem Leid führt. Die heutigen »Guten« werden dir sagen, dass die Klima-Ideologie keine böse Ideologie ist, weil das von ihr verursachte Leid ja »notwendig« sei.
Auch die Klimakleber, die Menschen auf dem Weg ins Krankenhaus oder »nur« auf dem Weg zur Arbeit stoppen, werden uns versichern, dass dieses Leid »notwendig« sei, um »das Klima zu retten«. Ähnlich wie Soros-freundliche Politiker und deutsche Kirchenvertreter uns glauben lassen wollen, dass Messertote, Gruppenvergewaltigungen und kollabierende Sozialsysteme »moralisch notwendig« seien. (Die einen erzählen lieber nicht, welche Spenden und Anschlussverwendungen sie erhalten. Die anderen erzählen lieber nicht, wie viel Geld die Wohlfahrtsverbände verdienen, während das Land sozial kaputtgeht.)
Das Schockierendste an den Meldungen aus der Berliner Kälte bleibt aber die menschliche Kälte.
Sonst aus Kriegen
Während ich diese Gedanken notiere, gehen in den betroffenen Gebieten die Lichter wieder an (bild.de, 01.07.2026). Gut. Wir sollten trotz und gerade wegen unserer Wut auf die Berliner Gesetzlosigkeit den Helfern dankbar sein, welche die Folgen des »guten« Terrors reparierten.
Wenn die Wohnungen wieder warm werden, werden hoffentlich keine Menschen mehr zu Kollateralschäden »guter« Ideologie. Zumindest nicht durch Kälte. Jetzt wieder vor allem durch Messer.
Wir kennen den Begriff der Kollateralschäden sonst aus Kriegen. Die Klima-Propheten führen einen Krieg für eine Ideologie (und für die Profite der CO2-Zertifikatehändler). Erfrorene Rentner sind da wohl Kollateralschäden.
Es wird wieder warm. Man wird die Kollateralschäden begraben. Und dann wird man alles vergessen wollen, als wäre es nie passiert. Wäre nicht das erste Mal in diesem Jahrzehnt
Vermutlich wird man die Kollateralschäden aber nicht begraben, sondern einäschern. Wie gut, dass wir keine Zyniker sind. Deshalb eignen wir uns hier nicht den Scherz an, dass beim Einäschern den Erfrorenen zumindest ein letztes Mal warm wird.
Wird die Liebe
Diese Zeiten sind wahrlich kalt, nicht nur vom Wetter her. Diese Zeiten sind menschlich kalt, als direkte Folge erst innerer und dann äußerer Verwahrlosung. Exakt wie der Bibelvers versprach: Mit den Klimapropheten kommt die Gesetzlosigkeit. Und mit der Gesetzlosigkeit erkaltet die Liebe.
Lesen wir aber noch mal nach! Ist die Kälte das Einzige, wovon dieser Vers zu berichten weiß? Nein! Wir stellen fest, dass jener Gedanke einen weiteren Vers umfasst. Dieser enthält eine Empfehlung und ein Versprechen:
Auch falsche Propheten werden in großer Zahl auftreten und viele irreführen; und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten; wer jedoch bis ans Ende ausharrt, der wird gerettet werden.
– Matthäus 24:11-13
Wohl dem, der weiß, was es ist, worin er beharrt – und warum.
Weiterschreiben, Wegner!
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Der Essay Man berichtet von der ersten Toten von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/von-der-ersten-toten/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!
