Dushan-Wegner

01.05.2023

Grüne Pferdchen fallen in Umfragen etwas zurück

von Dushan Wegner, Lesezeit 4 Minuten, Ja wo laufen diese Pferdchen?
Die Grünen fallen in Sonntagsfrage zurück, hinter die AfD. Doch Umfragen sind nicht Wahlen! Wenn es drauf ankommt, wird die Propaganda sie wieder pushen. Vor allem aber: Bis dahin ist die ganze »Grüne Familie« eh versorgt – wen kümmern Umfragen?
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Die Grünen fallen in den Umfragen auf 14 Punkte, also auf den schlechtesten Stand seit 2021 (focus.de, 30.4.2023).

Laut INSA-Sonntagsfrage vom 29.4.2023 (via wahlrecht.de) liegt die ach so böse AfD aktuell mit 16 % um zwei Prozentpunkte vor den Grünen.

Nicht nur AfD-Wähler sehen die Grünen als Inbegriff der Unvernunft und irren Ideologie. Andere, wie auch ich, halten den Grünen Wahnsinn aber auch für eine Show. Grüne Ideologie ist Heroin für die Massen, verteilt vom verlängerten Arm zynischer internationaler Investoren, die unter dem Deckmantel billiger Moral sehr unmoralischen Profit machen.

Umfragen sind aber nicht Wahlergebnisse!

Das Ergebnis der letzten Wahl gilt, von seltenen Rücktritten abgesehen, bis zur nächsten Wahl.

Zwischen Wahlen kann sogar die Propaganda-Abteilung der Grünen namens »deutsche Redaktionen« etwas Kritik den Grünen anbringen, was natürlich die Umfragen beeinflusst.

Durch diese »Zwischendurch-Kritik« nützen sie den Grünen, denn wenn sie kurz vor Wahlen wieder in den Grünen-Gleichschritt verfallen, wirkt die Propaganda durch die Kritik zuvor deutlich glaubwürdiger.

Es ist ja nachvollziehbar, warum die Grünen derzeit in der Beliebtheit schwächeln – sie verheimlichen kaum noch, dass sie nicht nur die deutsche Wirtschaft kaputtmachen wollen, sondern auch Deutschlands Hausbesitzer in finanzielle Notlagen treiben, woraufhin US-Investoren die Häuser billig aufkaufen wollen.

Es scheint fast so, als würde Robert Habeck (Davos 2022, siehe bmwk.de, 22.5.2022) jene WEF-Schlagzeile vom »nichts besitzen« (forbes.com, 10.11.2016) praktisch umsetzen.

Wie etwa Beatrix von Storch im Bundestag jüngst ausführte (siehe bundestag.de, 26.4.2023), könnten hinter der sogenannten Klimapolitik knallharte finanzielle Interessen zynischer Investoren stecken.

Wäre der Amtseid ehrlich, würde er »zum Wohle BlackRocks« lauten. Womöglich sind die Grünen nur der dreisteste parteipolitische Auswuchs des postdemokratischen Kapitalismus, aber nicht der einzige – und damit eines von vielen Symptomen, nicht aber die Ursache selbst.

Wir erlebten doch sogar unter Merkel, dass die Grünen selbst dann die antideutsche politische Linie zu bestimmen schienen, als sie nicht an der Macht waren. Warum wohl? Vielleicht waren die Grünen nie die eigentliche treibende Kraft hinter dem »Grünen Wahnsinn«?

These: Die Grünen sind das Segel, welches das deutsche Schiff gegen die tödlichen Klippen treibt, doch der Wind in diesen Segeln ist womöglich ausländisches Kapital. Die Grünen blähen sich auf und treiben das Schiff, das ist wahr, doch wären sie nicht das Segel, wäre es jemand anders.

Wenn man davon ausgeht, dass etwa die Goldman-Sachs-Vergangenheit einer Alice Weidel (siehe faz.net, 2.3.2017) keine Rolle für ihre Politik spielt, könnte man dann jede Stimme, die nicht an AfD oder die umbenannte SED geht, als eine Stimme für die Grünen – sprich: gewisse US-Investoren – deuten? Allerdings arbeitet die umbenannte SED ja auch gut und gern mit den Grünen zusammen.

(Nebenbei: Herzlichen Glückwunsch an die Familie Viessmann, die mit praktischem Rückenwind vom Habeck-Graichen-Clan (oder vom Graichen-Clan mit Habeck als PR-Beauftragtem?) ihre Wärmepumpen-Sparte für Milliarden in die USA verkaufte; tagesschau.de, 26.4.2023. Was würde eigentlich hinter den Kulissen passieren, wenn – anders als die Impfstoff-Deals der Frau Doktor von der Leyen – Habecks Heizungs-Coup doch zu platzen droht? Würde da jemand mit blutigem Bio-Pferdekopf im Bett aufwachen?)

Demokratie wurde mir einst als Wettbewerb gesellschaftspolitischer Ideen vorgestellt. Heute werde ich den Verdacht nicht los, dass Demokratie, zumindest auf Bundesebene, tatsächlich eher ein PR-Wettrennen der Schaupferde verschiedener Investoren und Konzerne ist.

Während die Kernwählerschaft von Grünen und SED (so sie denn zu wählen in der Lage sind) sich in Berlin zur traditionellen Gewaltgaudi versammelt (bild.de, 1.5.2023), auf Kosten des braven deutschen Steuerzahlers beschützt von der Polizei, sinken die Umfragewerte des Grünen Rennstalls ein wenig. Bald werden sie wieder steigen.

Wir verfolgen die Zwischenstände, wie man ein Wettrennen oder ein Fußballspiel verfolgt.

Klar, es ist spannend. Mal liegen diese Millionäre (und die Milliardäre hinter ihnen) vorn und dann wieder die anderen.

Fang bloß nicht an, dich mit denen zu identifizieren! Die haben ihre relevanten Strukturen, und du hast deine. Für dein konkretes Leben macht es wenig Unterschied, ob der deutsche Bundeskanzler gerade Max Verstappen oder Bayern München heißt.

Welche Millionäre auch immer gerade in der Bundesliga, in der Formel 1 oder in der Sonntagsfrage vorn liegen: Deine erste Aufgabe bleibt, das zu beschützen, was dir wirklich wichtig ist.

Aber ja, dazu gehört auch, dich und deine Lieben, so gut es geht, vor dem kalkulierten Wahnsinn der Grünen zu schützen – bei vielen Punkten sie auch gerade in den Umfragen derzeit stehen mögen.

Weiterschreiben, Wegner!

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