Nikomachische Ethik

Die Nikomachische Ethik des Aristoteles will einen Leitfaden dazu geben, wie man ein guter Mensch werden und ein Leben im Sinne der Eudaimonia/Glückseligkeit führen kann. Da hierfür der Begriff des Handelns zentral ist, ist bereits im ersten Satz davon die Rede: »Jedes praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung, ebenso alles Handeln und Wählen, strebt nach einem Gut, wie allgemein angenommen wird.« Ein Gut kann dabei entweder nur dazu da sein, ein weiteres Gut zu befördern (es wird dann zu den poietischen Handlungen gezählt), oder es kann ein anderes Gut befördern und gleichzeitig »um seiner selbst willen erstrebt werden« (es hat dann praktischen Charakter), oder aber es kann als höchstes Gut das Endziel allen Handelns darstellen (= absolute Praxis). Dadurch wird das Werk durch die Frage bestimmt, wie das höchste Gut, oder auch das höchste Ziel, beschaffen und wie es zu erreichen ist.

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ein paar weitere Klassiker:

Angie Thomas

The Hate U Give

In diesem Jugendroman erzählt die Autorin die Geschichte rund um die Erschießung eines jungen, schwarzen Mannes durch Polizisten. Die Autorin will dem Leser die „Black

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Barry Levinson (Regie)

Wag the Dog

Satire-Film aus dem Jahr 1997 – und heute keinen Deut weniger aktuell. Mit Robert De Niro und Dustin Hoffman. Es geht um einen Krieg, der angezettelt wird, um vom einem politischen Skandal abzulenken …

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Woody Allen

Annie Hall

Wenn man von Woody Allen nur einen Film gesehen haben sollte, dann selbstredend diesen. Auf Deutsch heißt dieser Klassiker »Der Stadtneurotiker«.

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René Goscinny

Isnogud

Comicserie um den Großwesir Isnogud, der Kalif werden möchte anstelle des Kalifen – und eine wunderbare Parabel darstellt für manchen Politiker, dem einfach das nötige

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