to be ist das Verb, mit dem fast jeder englische Satz über einen Zustand anfängt. Es hat drei Formen, wo das Deutsche fünf hat — bin, bist, ist, sind, seid —, und die Kurzformen sind im Alltag die Regel, nicht die Ausnahme.
| Person | lang | kurz |
|---|---|---|
| I | am | I'm |
| you | are | you're |
| he / she / it | is | he's · she's · it's |
| we / you / they | are | we're · you're · they're |
Beispiel
- I am from Germany. — Ich komme aus Deutschland.
- Is he your colleague? — Ist er dein Kollege?
- This is not my seat. — Das ist nicht mein Platz.
Gut zu wissen
- Die Frage dreht um, ohne do. Are you the manager? — bei to be steht das Verb vorn, und hier ist do falsch. Alle anderen Verben brauchen es (siehe Fragen mit do).
- Das Pronomen fällt nie weg. Deutsch kann »Bin gleich da« sagen, Englisch nicht: I'm coming.
- Verneint gibt es meist zwei Kurzformen, und beide sind richtig: he isn't oder he's not, we aren't oder we're not. Nur die erste Person hat eine einzige: I'm not. Ein amn't gibt es nicht — im Aussagesatz also nie I aren't. (In der Rückfrage sagt man trotzdem aren't I?; siehe Question Tags.)
Wo das Deutsche haben nimmt
Hier wird ein deutscher Satz auf Englisch komisch. I have cold heißt nichts, I have hunger auch nicht — der Zustand steht mit to be.
| Deutsch | Englisch |
|---|---|
| Mir ist kalt | I am cold |
| Ich habe Hunger | I am hungry |
| Ich habe Durst | I am thirsty |
| Du hast recht | You are right |
| Ich habe Angst | I am afraid |