Im Bundestag haben sie (so berichtet etwa nius.de, 06.08.2025) bunte »Kunst« aufgehängt.
Ich schreibe »Kunst« in Anführungszeichen, denn ich erkenne weniger Schöpfungshöhe. Es ist einfach ein anti-deutscher Propaganda-Slogan, der im Widerspruch zum Staatsvolkbegriff nach GG Art. 116 steht.
Die anti-deutsche Hetze lautet: »WIR (ALLE) SIND DAS VOLK«.
Der Spruch ist in mehreren Sprachen und Schriftarten formuliert. Die erste Sprache ist Arabisch. Deutsch erst die Dritte, und ginge es nicht um Erziehung der Deutschen, hätten sie das Deutsche vermutlich am liebsten ganz weggelassen. Ein lieber Leser wies mich darauf hin, dass die hebräische Version fehlt. Wie darf, wie soll man das deuten? Araber sind alle das deutsche Volk, aber Juden nicht?!
Das hängt also derart am Elisabeth-Lüders-Haus, einem der Seitengebäude des Bundestags, und damit: im Bundestag.
Die (an Orwell erinnernden) Propaganda-Slogans sind eingerahmt von den Farben der neuen Gottlosigkeit. »Kunst« ist heute, wofür Geld aus den Propaganda-Kassen des Staates fließt. Und nicht einmal diese plumpe Propaganda ist ganz neu. Der Künstler hatte dieselbe Propaganda bereits früher an einem Berliner Bauzaun angebracht (berlinmodern.org, 2021). Auch das anti-deutsche Schandstück »Der Bevölkerung« im Reichstag ist vom selben Künstler. Dieser deutschfeindliche Quark wurde von deutschen Steuerzahlern mit 200.000 Euro »gefördert« (so Wikipedia).
Ihrer Verantwortung zu entbinden
Es ist anti-deutsch, denn es soll die Regierung von der moralischen Pflicht entbinden, zuerst für das Wohl des tatsächlichen Volkes zu sorgen. (Realiter wurde er vermutlich von der Politik beauftragt, diese »künstlerische« Forderung zu gestalten. Es ist nicht so, dass er außerhalb des Bundestags ein provokantes Kunstwerk angebracht hätte, und die Politik das ablehnte und bekämpfen ließ. Nein: Die Politik bezahlte ihn dafür, sie »künstlerisch« von ihrer Verantwortung zu entbinden.)
Es steht im Widerspruch zum Staatsvolkbegriff des Grundgesetzes (wie nius.de korrekt schreibt), denn ein »Volk«, das sind doch »die Deutschen«, und in Grundgesetz Art. 116 ist recht genau definiert, wer »die Deutschen« sind – und damit, wer nicht.
Ja, in Deutschland ist es verpönt, das »Volk-Sein« mit dem Ort der Geburt, der Geschichte der Familie, der kulturellen Prägung oder gar mit physiognomischen Eigenschaften zu verbinden. Die meisten übrigen Länder sehen das realistischer, menschlicher. In den USA kann man nicht Präsident werden, wenn man nicht auch in den USA geboren wurde (oder die Presse gleichschalten kann, Zweifel daran als »Verschwörungstheorie« abzutun). In Japan kannst du theoretisch nach vielen Jahren eingebürgert werden, doch man wird dich – und vermutlich deine Kinder – spüren lassen, dass Bürger zu sein weniger bedeutet, als Teil des Volkes zu sein. In China ist so etwas theoretisch möglich, in der Praxis aber nicht wirklich. Und so weiter.
In Deutschland wird der deutsche Pass unter die weltweiten Massen geworfen wie die Kamelle im Kölner Karneval. Siehe dazu etwa den Essay »Asyl ohne Papiere – was ist da los?«. Oder einfach nach »Asyl-Skandal« googlen und bedenken, dass diese Meldungen nur die Fälle umfassen, die auch öffentlich auffielen.
Ein neuer Rekord!
Es gibt sie ja durchaus noch, die Erfolge und Rekorde in Deutschland: In diesen Tagen wird bekannt, dass die Einbürgerungen in Bayern um 50 % anstiegen – ein neuer »Einbürgerungsrekord« (bild.de, 22.07.2025).
In Deutschland soll Volk rechtlich bedeuten: die Summe der Menschen mit deutschem Pass. (Machen wir uns aber nichts vor: In Deutschland wird versucht, die Bedeutung von Wörtern via Gesetz juristisch neu zu befehlen. Das ist seit einiger Zeit bei Mann und Frau so. Das ist bei Volk nicht unähnlich.)
Du kannst Verachtung und Gleichgültigkeit gegenüber Land und Volk spüren lassen, wie Grüne es bisweilen zu tun scheinen. Du kannst offen das Kalifat anstreben und von der Unterwerfung aller Ungläubigen träumen. Sobald du einen Pass nachgeworfen bekommen hast, bist du rechtlich drin, in diesem »Volk« – und gewissen Kreisen ist selbst das noch zu »ausgrenzend«.
Doch trotz all dieser Meldungen, welche die Auflösung einer Nation als stapelbare Zahlen erfassen, gilt noch immer: Es ist ein Unterschied, ob einer Teil dieses Volkes ist oder nicht.
Zu sagen, wir alle seien das Volk, würde als Gesetz formuliert der Verfassung widersprechen. Dieser Slogan zielt auf nichts weniger als auf die begriffliche Auslöschung des Volkes.
Die Funktion und Nützlichkeit von Begriffen besteht darin, dass sie unterscheiden. Der Begriff Tisch trennt alle Dinge, die ein Tisch sind, von allen übrigen Dingen der Welt ab.
Namen für diese
Gott beginnt sein Schöpfungswerk bekanntlich damit, dass er Dinge trennt (siehe Genesis 1). Licht von Finsternis, Meer vom Land und so weiter. Der erste (aber nicht einzige) Job des Menschen, noch vor dem Sündenfall, ist die Benennung der Tiere, sprich: das Finden der Begriffe und dann der Namen für sie. (Siehe dazu auch die ersten Kapitel in den Relevanten Strukturen.)
Im Weltgericht, sagt Jesus, wird er die Menschen in zwei Gruppen aufteilen, die einen sitzen zu seiner Rechten, die anderen zu seiner Linken. Das steht (unter anderem) in Matthäus 25:31-46. (Die Rechten erhalten »das Reich als Erbe«, während die Linken hören: »Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!«)
Das deutsche Wort Teufel stammt ab vom griechischen Wort διάβολος, und Diabolos bedeutet wörtlich: Durcheinanderwerfer. Man könnte auch sagen: der Verwirrer, der Vermischer.
Wer sagt, wir alle seien das Volk, der vermischt einen Begriff (Volk) mit seinem Gegenteil (Nichtvolk).
Es ist kein Zufall, dass der Künstler seinen Slogan mit den Regenbogenfarben umrahmt. Jene aus Genesis 9 gestohlene Symbolik steht heute für die Verwirrung und Entweihung des Liebesaktes zwischen Mann und Frau. Was für den Bund zwischen Gott und Mensch stehen soll, wurde in satanischer Umkehr zum Symbol höhnischer Gottlosigkeit.
Mindestens im Benehmen
Politiker lassen uns täglich spüren, dass zwischen ihnen und uns eine Trennung besteht.
Wenn ich das Benehmen dieser oder jener Leute sehe, dann will ich doch glauben, dass eine Trennung, ein Unterschied zwischen mir und denen besteht. Mindestens im Benehmen.
Jeder Blick auf dein Bankkonto verrät dir, dass eine Trennung zwischen dir und den Reichen besteht. (Falls nicht: Hier entlang zum Leserbeitrag!)
Nur beim Volk (für das dein Sohn demnächst sogar kämpfen und sterben soll), sollst du keine Trennung mehr sehen?
Lasst uns vor uns selbst aussprechen, was unsere Augen doch sehen und unser Verstand uns erklärt.
Es geht um Auslöschung.
Warum ich gegen diese Leute bin?
Weil ich dagegen bin, ausgelöscht zu werden.
Weiterschreiben, Wegner!
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Der Essay Die Auslöschung von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/ausloeschung/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!
