Elon Musk steigt in juristische Kriegsführung ein. In Großbritannien, wo übler Sumpf das Land niederdrückt. Über NGOs führen Milliardäre schon lange »juristischen Krieg«, siehe Deutschland. Neu wäre, dass Lawfare FÜR und nicht GEGEN das Volk geführt wird.

Eine der bald traditionellen Eigenarten unserer britischen Nachbarn sind die »Grooming Gangs«. Diese »Grooming Gangs« sind Banden von Männern mit Einwanderungshintergrund, oft aus Pakistan. Es ist schlicht organisierter Kindesmissbrauch, mit einer vierstelligen Zahl britischer Mädchen, die von diesen Männern missbraucht wurden (siehe engl. Wikipedia).

Britische Regierung und Polizei erwecken seit Jahrzehnten den Eindruck, diese Taten ignorieren und verschweigen zu wollen, womöglich aus Angst vor Rassismus.

Elon Musk zählt zu denen, die sich auch bei den deutschen »Guten« damit unbeliebt machen, auf diese Missstände hinzuweisen. Ich selbst schrieb etwa diesen Januar auf X:

Nach Jahren des Verschweigens durch den Mainstream wird der Massenmissbrauch von Mädchen in Großbritannien etwas publik, und worüber regen sich deutsche Eliten auf? Darüber, dass es dank Musk publik wird. Warum eigentlich? (@dushanwegner, 05.01.2025)

Im selben Januar fragte ich in Essay-Form: »Was ist in Großbritannien los?«

Elon Musk schrieb damals:

Starmer was deeply complicit in the mass rapes in exchange for votes. (@elonmusk, 06.01.2025)

Auf Deutsch sagt Musk also: »Starmer war im Austausch für Stimmen sehr stark beteiligt (oder: war mit verantwortlich) an den Massenvergewaltigungen.«

Großbritannien, so scheint es, ist ein moralischer Sumpf, und Keir Starmer wirkt wie die perfekte Verkörperung dieses »modernen« Großbritanniens. Manche sagen: Charles und Starmer zusammen.

Jetzt aber komme, äh, »etwas Bewegung« in dem britischen Sumpf – von außen. Lasst uns darüber reden, doch erst ein kurzer Exkurs zum Krieg.

Von anderen Waffen

Krieg wird bekanntlich nicht nur mit Panzern und Bomben geführt. Wenn das Ziel eines Krieges die Macht über ein Land ist, das Plündern seiner Ressourcen oder die Unterwerfung oder Auslöschung seiner Bewohner, dann existieren auch andere, nicht-ballistische Waffen.

Ich habe mehr als einmal über Aspekte dieser »alternativen Kriege« geschrieben. Etwa 2020 im Essay »Die Gentleman-Strategie«. Dort beschrieb ich etwa, wie sich Länder und Völker besiegen lassen, indem man sie via »Moral« indoktriniert, sich wie Besiegte zu benehmen. Mit »Moral«, also »Toleranz« et cetera, lässt sich vor allem der »gebildete Mittelstand« dazu bewegen, seine Niederlage und Vernichtung vorwegzunehmen.

Eine Form nicht-ballistischer und oft asymmetrischer Kriegsführung ist Lawfare. (Ich erwähnte Lawfare letzten September im Essay »Salvini angeklagt, weil er Europa schützen wollte«, und im Oktober in »Helden-Montage, wann?«; siehe auch dort.)

Asymmetrisch, nicht-ballistisch

Lawfare ist ein Kofferwort aus Law und Warfare (siehe engl. Wikipedia). Lawfare ist das Führen eines Krieges unter Einsatz von Anwälten, Gerichten und anderen Institutionen des Rechtssystems.

Lawfare weist mehrere Aspekte auf, die du und ich in unserer »einfachen« Moral als besonders perfide und geradezu pervers beschreiben könnten. Mit Lawfare wendet man das Rechtssystem eines Landes gegen dieses Land selbst.

Beispiele: China kann theoretisch im Westen einklagen, dass es sich an westlichen Unternehmen beteiligen kann, dass es Soziale Medien betreiben kann, dass es Propaganda treiben kann – doch der Westen kann nicht dasselbe in China einklagen. Arabische Staaten könnten theoretisch im Westen einklagen, dass sie Moscheen bauen dürfen, dass Muslime de facto rechtliche Sonderstellungen erhalten et cetera, doch westliche Staaten können Entsprechendes nicht in arabischen Staaten einklagen. Und so weiter.

Solche Klagen werden aber nur selten von den Staaten selbst, sondern meist von »NGOs« geführt. Also von »Nichtregierungsorganisationen«, welche Interessen internationaler Mächte vertreten. Das ist asymmetrische, nicht-ballistische Kriegsführung, Lawfare.

Nicht nur Zerrüttung

In den USA und in Europa führen »NGOs« einen Vernichtungskrieg gegen Demokratie und Wirtschaft, konkret mit Mitteln der lokalen Rechtssysteme. In den USA finanziert George Soros aktiv den Wahlkampf solcher Staatsanwälte, welche nach mancher Einschätzung die Gewalt in den Städten eher fördern als bekämpfen werden.

In Europa betreiben NGOs nicht nur die Zerrüttung der Gesellschaft durch den massenhaften Import junger Männer im wehrfähigen Alter. Sie praktizieren auch begleitende Lawfare, welche die Regierungen zwingt, diesen »Umbau« der Gesellschaft selbst voranzutreiben.

Kafka notierte (im 1. Oktavheft: »Der Selbstmörder ist der Gefangene, welcher im Gefängnishof einen Galgen aufrichten sieht, irrtümlich glaubt, es sei der für ihn bestimmte, in der Nacht aus seiner Zelle ausbricht, hinuntergeht und sich selbst aufhängt.« – Lawfare via NGO aber ließe sich damit vergleichen, jenem Gefangenen überhaupt erst aufzuzeigen, warum aufgrund seiner eigenen Logik der Selbstmord zwingend ist.

In Ländern wie Großbritannien und Deutschland aber erreicht Lawfare ihren moralischen Tiefststand. Teils noch verschämt mit Hilfe von »NGOs«, teils offen wird Lawfare gegen die eigene Bevölkerung geführt.

Doch nun scheint es wieder einmal Elon Musk zu sein, der sich in einen »nicht-ballistischen Krieg« wirft.

Auf seinem Kurznachrichten-Netzwerk »X« (früher: »Twitter«) kündigte Elon Musk de facto an (@elonmusk, 26.8.2025), in die Lawfare einzusteigen – in Großbritannien.

Unterstützt und begünstigt

Elon Musk schreibt aktuell:

Ich möchte dabei helfen, rechtliche Schritte gegen korrupte Beamte zu finanzieren, die der offiziellen Untersuchung der Regierung zufolge die Vergewaltigung Großbritanniens unterstützt und begünstigt haben. (@elonmusk, 26.8.2025)

Ich deute das als Elon Musks Einstieg in Lawfare. Musk steigt in den »Krieg auf dem Rechtsweg« ein.

Elon Musk wäre wahrlich nicht der erste Superreiche, der Lawfare betreibt. Der Unterschied wäre aber, dass anders als etwa Soros oder US-Financiers deutscher Migrations- und Klimapanik-NGOs diesmal Lawfare für und nicht gegen Land und Menschen geführt würde.

Aus dem Ausland finanzierte NGOs in Europa scheinen regelmäßig die Zerstörung von Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratie anzustreben. Ein Milliardär, der erwägt, mit den Gesetzen des Landes gegen korrupte Politiker vorzugehen, statt diese weiter zu korrumpieren, wäre tatsächlich etwas Neues – und wohl ein bellum justum, ein gerechter Krieg (siehe Wikipedia) zu nennen.

Wie auch in anderen

Den Sumpf aufzumischen wird eine übelriechende Angelegenheit sein. Die Sumpfgestalten werden sich wehren, werden sich plötzlich gegen Einmischung sträuben. Und ein Gelingen der Angelegenheit ist keineswegs garantiert. Wir sind ja nicht einmal sicher, was »Gelingen« hier schlussendlich bedeuten würde.

Ist Musk ausschließlich von edlen Motiven getrieben? Ist Musk wirklich reicher oder gar mächtiger als die Mächte, die wirklich über Großbritannien herrschen?

Haben Gerichtsverfahren wirklich eine Chance in einem Land, in dem die Richter die Bürger regelmäßig wegen verbotener Meinung ins Gefängnis werfen?

Ich weiß es nicht. Ich hoffe, dass es zumindest den britischen und damit westlichen Sumpf etwas aufrührt. Bewegung in das, was nicht »gestört« werden will. Einige Spritzer frisches Wasser und dazu etwas Luft in die sumpfigen Abgründe jener, die wir »Eliten« nennen.

Man wird ja bescheiden in diesen Tagen. Ich sage nur, dass etwas Bewegung, etwas frische Luft und dazu klares Wasser nur von Vorteil wären, in diesen wie auch in anderen Angelegenheiten.

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Der Essay Elons gerechter Krieg von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/elons-gerechter-krieg/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!