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Der Pöbel, der Barabas freisetzt (Matthäus 27:15-26).
Der Pöbel, der mit dem Finger auf Jesus zeigt und »kreuzigt ihn« ruft.
Marat, Robespierre, Lenin, Savonarola, Mao und all die anderen Freunde des ideologischen Mordes, sie finden stets einen Pöbel, der den »Anderen« das Recht aufs Leben abspricht.
Der Pöbel, der heute auf Geheiß der Gewissenlosen aufmarschiert, um die Entgrenzung des eigenen Landes, das Verschleudern des kollektiven Erbes und das Verbot des Andersdenkens fordert.
Der Pöbel, der willig die feisten Fingerchen zum Zeigen streckt, wenn in Deutschland »gesellschaftliche Nachteile für all jene« gefordert werden, welche auf der Unversehrtheit ihres Körpers bestehen: »Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.«
Es sind nicht verschiedene Pöbel.
Es ist derselbe eine Pöbel. Pöbel ist eine unschöne Neigung an der Seele der Menschheit. Pöbel ist die kollektive Manifestation der Erbsünde.
Der Pöbel steht bereit, »gerechte Wut« im Anschlag, wenn der Mann im TV sie dazu anstiftet.
Ich empfehle Klugheit und Vorsicht. Und außerdem, zur Besinnung, Psalm 23:
Müßt’ ich auch wandern in finsterm Tal: ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei mir: dein Hirtenstab und dein Stecken, die sind mein Trost.
Weiterschreiben, Wegner!
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Der Essay Es ist stets der eine Pöbel von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/poebel/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!
