03.02.2022

Panik und Bereuen

von Dushan Wegner, Lesezeit 11 Minuten, Foto von Cerys Lowe
Ist es wirklich »normal«, wenn mehr Fußballer auf dem Fußballplatz sterben als Rennfahrer auf der Rennstrecke? – Man fragt sich ja heute, wie viele Sportler inzwischen echte Angst haben und die mRNA-Injektion bereuen.
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Das Gedicht »The Road Not Taken« des amerikanischen Dichters Robert Frost beginnt mit diesen englischen Worten: »Two roads diverged in a yellow wood, and sorry I could not travel both…«.

Mancher deutsche Autor hat sich an der Übertragung dieses großen Gedichts ins Deutsche abgearbeitet. Mal bieten sich »zwei Wege dar« (wie turmsegler.net notiert), mal, wie in der Version von Paul Celan, läuft »die Straße auseinander«.

Sie können das gut verständliche englische Original vom Autor selbst vorgelesen bei YouTube hören.

»The Road Not Taken« berichtet die Überlegungen eines Wanderers, der rückblickend über seine Entscheidungen nachsinnt.

Der Dichter stellt fest, dass er an einer Gabelung genau den Weg nahm, den andere Wanderer offensichtlich weniger oft nutzten. Und eben dies, den seltener gegangenen Weg zu wählen, das machte den Unterschied seines Lebens aus.

Es ist ein Gedicht über den Mut, eine weniger populäre Entscheidung zu treffen. Und, noch mehr: Es ist ein Gedicht über die gute Gewohnheit, sich überhaupt zu entscheiden – statt unentschlossen an den Gabelungen des Lebens zu verharren, bis der Lauf der Welt die Dinge »für uns« entscheidet.

Es sind, so lehrt die Erfahrung vieler Generationen, seltener unsere aktiven Entscheidungen, die wir später bereuen, als weit öfter unsere Nicht-Entscheidungen, unsere Feigheit, unsere Unentschlossenheit. – Wo wir aber vom Bereuen reden, wären wir wohl bei den Nachrichten des Tages!


Es ist Februar 2022 und die Luft riecht nach Reue, nach Bereuen mit einer Prise Nichtwahrhabenwollen.

Wer sich dieser Tage in den sozialen Medien herumtreibt und den schönen Namen »Luca« tragen sollte, der könnte irritiert sein: Es wird aktuell dazu aufgerufen, Luca zu löschen! – der Hashtag dazu: #deleteluca.

Mit »Luca« ist hier aber kein Mensch gemeint, sondern eine Smartphone-Applikation. Mit der App »Luca« gelang es einigen findigen Businessleuten – um nicht »Corona-Profiteure« zu sagen – von der Corona-Panik handfest zu profitieren (siehe auch Wikipedia). Bürger installierten die Applikation zur Selbstüberwachung, um den Gesundheitsämtern (die für diesen Service viel Geld zahlten) eine »Kontaktnachverfolgung« eventueller Covid-Infizierter zu ermöglichen.

Die Computerprofis des CCC zeigten bald Sicherheitslücken in der App auf (ccc.de, 13.4.2021). Laut Berichten ließ sich die App offenbar zunächst auch recht einfach austricksen (golem.de, 4.4.2021). Es sollte nicht allzu lange dauern, bis auch die Polizei auf die erhobenen Daten zugriff, natürlich aus einem  recht wichtig klingenden Grund, wenn auch wohl leider, leider ohne die eigentlich wichtige Rechtsgrundlage (t-online.de, 8.1.2022).

Immer mehr Gesundheitsämter verlängern die teuren Verträge mit der App-Firma heute nicht mehr. Das Unternehmen hinter Luca bietet den Gesundheitsämtern nun 50% Rabatt an (so liest man in taz.de, 2.2.2022), und sucht derweil nach einer Begründung, wie und warum es die Daten weiter nutzen kann.

Der praktische Nutzen aber konvergierte gegen Null – für Bürger und Staat zumindest – dem Anbieter brachte es viel Geld ein.

Einige Politiker, Datenschutz-Aktivisten und »gewöhnliche, aber meinungsstarke Bürger« empfehlen inzwischen offen, die App vom Handy zu deinstallieren.


Man könnte sagen, dass (bis auf die Anbieter natürlich!) viele am Luca-Projekt beteiligte Akteure ihre Entscheidung bereuen.

Wie aber kam es dazu?

Nun, die App wurde von einem inzwischen älteren Deutschrapper mit dem Künstlernamen »Smudo« beworben. (Er war Teil der »Fantastischen Vier«, die ich damals zweimal im Kölner »E-Werk« erlebte – gute Zeiten.)

Im heutigen Propagandastaat Deutschland finden »Kulturschaffende«, die politisch »auf Linie« wirken, vermutlich ohnehin immer ein offenes Ohr in Politik und Redaktionen.

Als die Luca-App präsentiert wurde, sah, hörte und las man wohlwollende Berichte in fast allen Staatsfunk- und Konzernmedien, und dazu auf diversen staatlichen PR-Kanälen.

Eine neue App könnte der Quantensprung sein für die unkomplizierte Recherche der Kontakte von Corona-Infizierten. Der sachsen-anhaltische Salzlandkreis setzt auf »luca«: eine Software, die Kontaktinformationen datenschutzkonform speichert. (investieren-in-sachsen-anhalt.de, Stand 3.2.2022; archiviert)

Immer wieder wurde betont, dass der »Kulturschaffende« Künstler Smudo hinter der App stecke, und dass er das auch aus Sorge um die Künstler tue, die bald wieder auftreten können sollen.

Immerhin 40 Prozent der 10.004 online Befragten bei einer Umfrage im Mai 2021 gaben an, die App installiert zu haben, so statista.de – es wundert nicht, bei der vielen Gratis-Werbung!

Große und kleine Mainstream-Medien bescherten findigen »COVID-Glücksrittern« (Zitat via ccc.de, 16.4.2021) kostenlose PR (zufällige Auswahl: bigfm.de, 26.11.2020, rtl.de, 27.11.2020, stuttgarter-zeitung.de, 27.11.2020). Nicht wenige Städte und Restaurants schlossen sich an – und mit »anschließen« meinen wir, dass Gesundheitsämter insgesamt Millionen Euro an die schnell gegründete Firma überwiesen, an welcher der Rapper Smudo laut ccc.de, 13.4.2021 mit 22 Prozent beteiligt gewesen sein soll.

Ein Blogbeitrag des Journalisten Jörg Schieb vom WDR etwa klänge selbst dann übertrieben euphorisch, wenn er direkt von der Luca-Pressestelle käme:

Smudo von den Fantastischen Vier veranlasst das aber nicht zu Jammerei oder gar lautstarken Anklagen. Er denkt darüber nach, »was wir Sinnvolles machen können«, wie er mir in einem Gespräch verrät. Sein Motto: »Mitdenken statt Querdenken«. Also etwas unternehmen. Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems. […] Finde ich klasse: Diese konstruktive Haltung erklärt, wieso sich Smudo quasi als Botschafter für eine Anwendung/App einsetzt, die Gesundheitsämter in Zeiten von Corona entlasten kann. Smudo ist technik-affin und konnte sich deshalb auch gleich für Luca begeistern. Eine App, die zur Cluster-Nachverfolgung in Corona-Zeiten geeignet ist. (blog.wdr.de, 8.12.2020, archiviert)

Eine extra verräterische Stelle lautet »Mitdenken statt Querdenken«. – Eventuelle Datenschutzprobleme, blanke Corona-Panik-Geschäftmacherei, ein Potential gefährlichen Missbrauchs – all das interessiert den Herrn vom Staatsfunk wohl nicht, denn wenn ein flapsiger Seitenhieb gegen politische Abweichler drin ist, wird alle mögliche Kritik an Projekt und Person gegenstandlos.

Es ist typisch für Sekten und sektenartige Ideologien, dass bestimmte Phrasen und Gedankenfragmente zu einem sofortigen Abbruch allen Nachdenkens führen. In diesem Sinne ist die deutsche mediale Debatte sektenartig. Wer etwas Flapsiges gegen Abweichler sagt, der muss nichts weiter begründen – und wer das anders sieht, der ist »Teil des Problems, nicht der Lösung«.

Welche »Lösung« sich ein professioneller Gutmensch letztendlich wünscht, das bleibt oft ein wenig wage, doch man weiß, dass man lieber nicht »Teil des Problems« wäre.


Nun also bereuen Menschen, dass sie die Luca-App installierten (und Gesundheitsämter bereuen wohl auch: »»Sie hilft gar nicht«: Wie sich Berliner Gesundheitsämter mit der Luca-App quälen«, tagesspiegel.de, 9.8.2021(€)).

Menschen und Behörden bereuen, dass sie die Luca-App installierten – und also löschen sie die App wieder von ihrem Handy beziehungsweise verlängern die Verträge nicht.

Gut vernetzte Anbieter, ein schnell entwickeltes Produkt, das für sehr viel Steuergeld die Corona-Panik zu beenden verspricht, dies aber nicht hält, dafür aber für den Einzelnen potentiell gefährliche Konsequenzen haben kann… woran erinnert uns das bloß?

Richtig: Die Luca-App wurde nicht nur aus demselben Anlass und mit ähnlichem Kunden- und Marketingmodell wie die mRNA-Injektionen in den Markt geschoben, sie wird auch mit ähnlichen emotionalen »Argumenten« beworben.

Man sollte die App installieren und anwenden, um solidarisch gemeinsam die »Pandemie« zu beenden – und wer das anders sieht, der ist ein Böser, ein »Querdenker«, wahrscheinlich sogar »Nazi«.

Ein klitzekleines Unterschiedlein aber besteht zwischen der App und der Impfung.

Die App lässt sich vom Handy entfernen, wenn man die Installation bereut (vorher aber das Nutzerkonto selbst löschen!) – die mRNA-Injektion lässt sich nicht einfach so wieder deinstallieren. Das Zeug ist erstmal in den Zellen, und wirkt dort weiter.


Der Fußballer Thomas Müller hat dieser Tage ein Video veröffentlicht, auf welchem er direkt in die Kamera spricht, zu einem Anlass, den man aktuell so nicht erwartet hätte.

Im Tweet zum Video schreibt Müller:

Heute will ich mich mit diesem Video an alle Sportler wenden, um auf ein Thema aufmerksam zu machen, mit dem niemand in Berührung kommen möchte, das jedoch eine hohe Bedeutung für die medizinische Forschung auf diesem Gebiet hat: Das deutsche »Register für Todesfälle im Sport«. ❤️‍🩹 (@esmuellert_, 31.1.2022)

Ich finde das durchaus erstaunlich! Im Oktober 2021 erklärte sich Müller noch öffentlich zum »Impffreund« (so stern.de, 24.10.2021). Sich impfen zu lassen sei zwar eine persönliche Entscheidung, es wäre aber »besser«, und er hoffe, dass seine ungeimpften Sportkollegen »sich das anders überlegen«.

Müllers Statement zum »Register für Todesfälle im Sport« spricht nicht von Impfungen, es fällt jedoch auf eine Zeit mit einer täglich schwerer zu leugnenden Reihe von unerwarteten, teils tödlichen Herzkomplikationen geimpfter Sportler und anderer bewusst aktiver Geimpfter.

Vereinzelt scheint ja eine eher impffreundliche Mainstream-Presse die Häufung zuzugeben (etwa berliner-zeitung.de, 9.11.2021).

Meist zieht man aber schnell Experten heran, die uns erklären, dass wir nicht sehen, was wir sehen. dailymail.co.uk, 26.11.2021 titelte beispielsweise: »›It’s terrifying but it’s a COINCIDENCE‹: Leading cardiologist says footballers should not panic after five high-profile collapses«, zu Deutsch etwa: »›Es ist erschreckend, aber es ist ein ZUFALL‹: Führender Kardiologe sagt, dass Fußballer nach fünf prominenten Kollaps-Fällen nicht in Panik geraten sollen.«

Auch die Berliner Zeitung lieferte bald die Experten nach, die uns sagten, dass alles nicht so beängstigend sei; berliner-zeitung.de, 4.12.2021: »Es besteht kein Zusammenhang zwischen Impfung und Herzstillstand im Profisport.«

Egal, was Politik, Presse und Propaganda sagen: Nein, wir können es doch nicht »normal« nennen, wenn mehr Fußballer auf dem Fußballplatz sterben als Rennfahrer auf der Rennstrecke!

Wie viele Sportler, wenn sie ehrlich sind, haben inzwischen echte Angst und bereuen die mRNA-Injektion?

Auf dem Buchumschlag des »Hitchhiker’s Guide to the Galaxy« steht berühmterweise: »Don’t Panic«, und der Witz ist ja, dass wenn die Autoritäten darauf hinweisen, dass man nicht in Panik verfallen soll, üblicherweise genau der richtige Zeitpunkt gekommen sein könnte, in Panik zu geraten.

Thomas Müller spricht nicht von Impfungen, und doch meine ich in jedem seiner Wörter den Klang einer einsetzenden Reue zu hören.


Immer wieder, wenn ein Ungeimpfter stirbt, ist zufälligerweise ein »Journalist« da, welcher die angeblichen letzten Worte des Sterbenden mitschreibt, und diese sind dann, ganz propaganda-kompatibel, voller Reue darüber, dass er sich nicht hat die mRNA-Spritze setzen lassen.

Die andere Reue aber, das Bereuen der Entscheidung, sich auf den Pfad der regelmäßigen Injektionen begeben zu haben, von der wird (bislang) eher selten berichtet – und wenn er sich öffentlich über seine Erfahrung und seine Reue äußert, als Prominenter aber nur schwer zu ignorieren ist, geht die Presse zum Gegenangriff über (wie etwa bei Eric Clapton, vergleiche rollingstone.com, 16.5.2021).

Mancher, der sich hat impfen lassen – und wahrscheinlich auch einige ungeimpft Erkrankten – fragt sich heute ganz im Stil des Robert-Frost-Gedichtes, wie die Welt beschaffen wäre, wenn er den jeweils anderen Pfad eingeschlagen hätte, und womöglich bereut er, es nicht getan zu haben. (Die Covid-Unternehmer hinter der App haben wohl weniger zu bereuen – deren Kontostand hat vermutlich einen hübschen Freudensprung vollzogen.)

Dieselben Medien, welche uns die Impfung wie auch die Luca-App empfahlen, jeweils mit sehr ähnlichen Argumenten, empfehlen uns heute, die Luca-App wieder zu deinstallieren. Die mRNA-Impfung aber lässt sich nicht so einfach »deinstallieren«.


Philosophen reden gelegentlich von »möglichen Welten«. Reue ist der Wunsch, sich in einer anderen möglichen Welt zu befinden, verbunden mit dem Bewusstsein, dass man selbst es war, der einen hierher gebracht hat.

Oder, wieder in der Metapher vom Weg und dessen Gabelung betrachtet, kennen wir ja den etablierten Ausruf des Bereuenden: »Wie bin ich hierher gekommen? Irgendwo muss ich falsch abgebogen sein!«

»Es bringt ja nichts«, so sagt aber der, der nicht bereuen will, »ich kann ja im Nachhinein nichts ändern, also will ich auch nichts bereuen.«

Ich verstehe, warum Menschen sich dem Bereuen verweigern. Ich verstehe es sogar, auf menschlicher Ebene, wenn Menschen leugnen, dass sie überhaupt falsch lagen (im Essay »Geimpfte, in Zwiebel beißend« schrieb ich etwa über George in Seinfeld, der nicht zugeben will, einen Fehler gemacht zu haben, also weiter die Zwiebel isst).

Tragisch, böse und bei Gelegenheit gefährlich aber wird die aggressive Nicht-Reue, wenn man seine Mitmenschen manipulieren will, den eigenen Fehler nachzumachen und diesen so zu rechtfertigen: »Mach auch du meinen Fehler, dann fühle ich mich nicht so falsch damit, ihn gemacht zu haben!«


Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, wendet laut eigenen Angaben in seinen Lebensentscheidungen ein »Regret Minimization Framework« an, zu Deutsch etwa ein »Reue-Minimisierungs-Modell« (siehe YouTube).

Sinngemäß sagt Bezos: Stell dir vor, du wärest 80 Jahre alt. Wovon wirst du bereuen, es getan oder nicht getan zu haben? – Diese Perspektive, und nicht kurzfristige Vorteile oder Hindernisse sollten dein Leitfaden sein. – Man könnte konstatieren, dass es für Bezos ganz gut funktionierte.

Was aber, wenn man dann doch in Situationen gerät, in denen man alte Entscheidungen bereut?

Nun, zu bereuen bedeutet, dass man es anders hätte tun können. Es bedeutet damit auch, dass man etwas tat, also handelte – und das unterscheidet einen von vielen anderen Menschen.

Du bereust? Es beweist, dass du Handelnder warst. Selbst ein Jeff Bezos wird Entscheidungen haben, die er bereut.

Manche Dinge, die man bereut, kann man reparieren und »deinstallieren«, etwa eine doofe App oder ausgegebenes Geld. Andere Dinge mag man bereuen und kann sie doch nicht reparieren, etwa verpasste Lebenszeit, gewisse verpasste Chancen oder eben eine Impfung.

Ich sage mir: Wenn ich etwas bereue, dann ist das doch ein Beleg dafür, dass zumindest ich es war, der etwas entschied. So holprig meine Entscheidungsfindung gewesen sein mag, so unsicher ich war – solange es meine Entscheidung war, solange war ich es auch, der mein Leben lebte.

Im Essay »Selbstbestimmung – das große Thema des Jahrzehnts« zitierte ich 2019 das zweite von Goethes Kophtischen Liedern, das den Hörer auffordert, sich zu entscheiden, ob er »Amboss oder Hammer« sein will, Handelnder oder der, an welchem gehandelt wird. Wer sich entscheidet und dann handelt, der kann es später bereuen, aber er wird eben Handelnder bleiben. Weh nur dem, dessen einzige »bereuensfähige« Entscheidung regelmäßig eben jene war, nicht zu handeln – auch das ist möglich, und viel zu oft die elende Realität.

Das Opfer bereut nicht. Der Mensch, dem etwas angetan wird, er kann zornig oder traurig sein, gebrochen oder wütend, aber er bereut nicht – außer vielleicht, dass er sich zum Opfer machen ließ.

Wer etwas entscheidet, der tut klug daran, doppelt zu prüfen, ob er nicht lieber den Weg der Minderheit gehen will. Wie der Dichter Robert Frost es formulierte: Den weniger bereisten Pfad zu gehen kann den ganzen Unterschied ausmachen!

Über die Gestalten aber, die laut »Wir sind mehr!« brüllen, sagte schon Goethe: »Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will« (siehe zeno.org).

Ich sage mir heute also: Entscheide so, dass du etwas hast, dass du bereuen könntest – wenn du klug, mutig und vor allem realistisch genug handelst, wirst du viel weniger zu bereuen haben, als du heute befürchtest.

Handle so, dass du gelegentlich etwas bereuen könntest. Die Erfahrung lehrt, dass man viel weniger zu bereuen haben wird, als man sein Leben lang befürchtete.

Entscheide, und dann handle. Solange du selbst es entschieden hast, sieh es als Auszeichnung an, wenn du den Pfad gehst, den weniger Menschen gehen.

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