28.08.2022

Wie geht dieser Krimi aus?

von Dushan Wegner, Lesezeit 5 Minuten, Foto von Javier Martinez
Wir leben wie in einem Live-Krimi. Was aber, wenn Teile der Auflösung die ganze Zeit über öffentlich waren? Die UN hat etwa schon 2020 damit geprahlt, über 100.000 Online-Aktivisten für die richtige Covid-19-Meinung einzusetzen!
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Ein guter Krimi zieht den wahren Täter nicht plötzlich aus dem Hut. Der wahre Täter wurde schon zu Beginn und dann wieder angedeutet. Im Nachhinein war es die ganze Zeit über klar.

Womöglich hat er sogar seine Tat öffentlich angekündigt. Wir konnten es nachlesen. Wir konnten es wissen. Wir hätten unseren Nachbarn darauf hinweisen können.

Jedoch, wir waren abgelenkt.

Wir leben heute in einem solchen Krimi, doch dieser Krimi weist eine Besonderheit auf, einen »Twist«, wie man im Englischen sagt.

Der Täter hat zwar die Tat angekündigt, doch die Tat selbst kann verhindern, dass der Großteil der Opfer und »Betroffenen« es merkt.

Statt »Täter« zu sagen, ließe sich auch vom »Handelnden« reden. Man könnte zwar durchaus zum Werturteil gelangen, dass die vorliegende Handlung quasi ein »ethisches Verbrechen« darstellt, doch es ist wohl kein Verbrechen im rechtlichen Sinn, was am Handelnden selbst liegen könnte, und auch daran, von wem und wie Gesetze »gemacht« werden.

Gegen die »Desinformation«

Eigentlich hatte der Handelnde es uns ja schon im Mai 2020 gesagt!

Im Mai 2020 kündigte die UN an: »UN launches new initiative to fight COVID-19 misinformation through ›digital first responders‹« (news.un.org, 21.5.2020), zu Deutsch etwa: »UN initiiert neue Initiative zur Bekämpfung von COVID-19-Fehlinformationen durch ›digitale Ersthelfer‹«.

Im Podcast des WEF erklärt damals die Kommunikationschefin der UN, Melissa Fleming, dass man 110.000 »Informations-Freiwillige« rekrutiert habe, die angebliche »Misinformation« rund um Covid-19 bekämpfen sollten. (Der Podcast: weforum.org, 16.11.2020; aktuelle Hintergrundinfo auf english: zerohedge.org, 20.8.2022)

Und wir wissen genau, was diese Leute mit »Misinformation« oder »Desinformation« meinen. Dass das Virus aus einem Labor stammen könnte, galt lange Zeit als »Desinformation« und wurde in den Sozialen Medien aggressiv zensiert. Dass es auch im Westen zu Lockdowns kommen könnte, wurde bis kurz vorher etwa von der Regierung wahrheitswidrig geleugnet und als »Fake News« abgetan.

Bis heute gälte es als »Desinformation«, auch nur zu fragen, ob für Kinder das Risiko eines konkreten Impfschadens durch die mRNA-Injektion nicht womöglich höher ist als das Risiko einer wirklich ernsthaften Erkrankung.

Auch deutlich höher

Seit Jahren erhalte ich jeden einzelnen Tag E-Mails von Lesern, die sich ratlos fragen, warum so viele ihrer Mitmenschen sich einfach weigern, die Widersprüche in der »offiziellen Wahrheit« zu sehen und die offensichtlichen Schlüsse zu ziehen.

Wir können beantworten, warum das so ist: Allein die UN hat spätestens seit 2020 die Corona-Panik von Anfang an mit über 110.000 Online-Akteuren aktiv angeheizt. Die Zahl »110.000« könnte in den letzten zwei Jahren auch deutlich höher geworden sein.

Und das war »nur« die UN.

Wir wissen, dass die deutsche Regierung hohe Summen an PR-Beratungs-Firmen überweist. Sechsstellige Überweisungen sind keine Seltenheit.

Einige der Zahlen sind durchaus öffentlich, wenn man nur weiß, wo man nachschauen muss.

Wenn die Beratungsfirma etwa eine öffentliche Kapitalgesellschaft ist, lässt sich unter Umständen etwa in Geschäftsberichten nachlesen, wie viel Geld man von der deutschen Regierung kassierte.

Aber: Sogenannte »Journalisten« werden sich hüten, es zu publizieren, denn ihre Arbeitgeber greifen ja in dieselben Töpfe.

Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Konzernmedium die Corona-Politik frühzeitig kritisiert, wenn es hohe Summen für Corona-PR-Werbeanzeigen kassierte und ganz wesentlich auf gute Kontakte zur Regierung angewiesen ist?

Freie, alternative Medien aber werden unter Umständen lieber nur andeuten und eine Blickrichtung vorschlagen. Die Bösen haben gute Anwälte.

Ganz allgemein: Die Regierung hat tiefe Taschen, weil in deren Taschen ein magisches Loch ist, durch welches sie direkt in deine Taschen greifen kann.

Der Mechanismus

Sie und ich, liebe Leser, fragen uns täglich aufs Neue, warum so viele Menschen so wenig offene Widersprüche hinterfragen.

Es wird wohl mehr als einen Grund haben, doch eine der richtigen Antworten lautet wohl: Viele Menschen sind so veranlagt, dass sie der Einfachheit halber die Meinung der Masse oder besonders überzeugend klingenden Meinungsprofis übernehmen.

In Propagandastaaten wie Deutschland aber sind sehr viele Multiplikatoren unterwegs, deren »Meinung« aber von höheren Instanzen wie der UN koordiniert wird.

Ich sage nicht, dass jeder Mensch, der genau das fühlt, meint und denkt, wovon UN, EU und Pfizer möchten, dass er fühlt, meint und denkt, ein gesteuerter Multiplikator ist.

Das wäre ja auch nicht Sinn der Maßnahme!

Der Kampf gegen sogenannte »Desinformation« und »Verschwörungstheorien« durch UN, Soros & Co hat ja den Zweck, die »richtigen Meinungen« über die Multiplikatoren hinaus zu etablieren.

Versuche nicht

Man könnte heute vielen Mitbürgern direkt aufzeigen, dass die Akteure bestimmte Dinge selbst zugeben und sogar stolz ankündigen, doch die Mitbürger würden es als »rechte Verschwörungstheorie« abtun. Statt für neue Erkenntnis dankbar zu sein, werden sie lieber den Kontakt mit dem Ketzer abbrechen – oder ihn nach Möglichkeit aktiv zum Schweigen bringen.

Es ist ein unbelegter Mythos, dass sich irgendwer weigerte, durch Galileo Galileis Teleskop zu schauen. Es ist aber tägliche Realität, dass wir dem Mitbürger konkret zeigen können, wo UN, Schwab oder Gates explizit ankündigen, dass sie tun, was sie tun, doch der »brave« Mitbürger wird es noch immer als »rechte Verschwörungstheorie« ablehnen.

Ich versuche nicht, die Welt zu verändern. Ich versuche, mich zu verändern, meinen Geist so zu ordnen, dass ich am Wahnsinn der Zeit nicht selbst wahnsinnig werde. (Doch wenn ich einigen von Ihnen bei ähnlichem Bemühen helfen sollte, dann werde ich darüber wahrlich nicht unglücklich sein – und dann hätte ich doch die Welt verändert.)

Ich nehme zur Kenntnis, dass globale Organisationen und Akteure sich Armeen heimlicher Meinungskrieger rekrutieren. Ich kann mir manche »Meinung« meiner Mitmenschen (soweit irrationaler Gehorsam eine »Meinung« darstellt) inzwischen nur noch so erklären, dass sie solchen von UN & Co. koordinierten Meinungskriegern auf den Leim gingen.

Kurz vor Auflösung

Diese Zeit fühlt sich wahrlich wie ein Live-Krimi an. Das mit den hunderttausend Meinungskriegern war von Anfang an klar – und jetzt sehen wir, was es bedeutete. Wenn nun aber die ersten Rätsel »gelöst« werden – mit Hinweisen, die seit zwei Jahren öffentlich waren – dann könnte das doch bedeuten, dass auch andere Entwicklungen dieses »Krimis« kurz vor der Auflösung stehen.

Es ist keine frohe Botschaft, dass es so ist. Ich finde es aber hilfreich, die Gedanken zu ordnen und mit Ihnen zu teilen.

Ja, heute habe ich etwas Hoffnung – ich habe Hoffnung, dass einige Mechanismen sehr viel klarer offen liegen werden.

Manchmal haben wir keine Wahl, als ins Ungewisse zu gehen, die »Windstöße auf wackeliger Brücke« zu ertragen, Schritt für Schritt in den Nebel zu schreiten, und doch den Mut nicht zu verlieren.

Wenn ich aber die Wahl habe, dann gehe ich lieber durchs düstere Steinfeld, mit scharfen Kanten links und rechts, wenn ich nur klar sehe, wohin ich meinen Fuß setze.

Ja, hier und da lüftet sich der Nebel. Nicht alles, was aus dem Nebel auftaucht, ist hübsch. Ich für meinen Teil bevorzuge aber immer die Klarheit – denn nur bei einigermaßen klarer Sicht lassen sich Ziele ausmachen und immer wieder neue Pläne schmieden.

Ich danke Ihnen!

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