Dushan-Wegner

06.06.2024

Warum Islam glücklich macht

von Dushan Wegner, Lesezeit 6 Minuten
Islamist tötet Polizisten. Auf der Trauerfeier lädt der Propagandastaat einen muslimischen Geistlichen ein, der auf Arabisch aus dem Koran singt. Es ist die totale Unterwerfung eines politisch verwahrlosten Landes.
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In Mannheim tötete kürzlich ein Islamist einen Polizisten. Eigentlich wollte er Michael Stürzenberger töten, doch im Eifer des Dschihad stach er auch einem Polizisten in Hals und Kopf, und der verstarb später im Krankenhaus.

Bei der Trauerfeier für den Polizisten ließen die Funktionäre des deutschen Propagandastaates ausgerechnet auch einen muslimischen Geistlichen sprechen, und zwar sogar von einer aus der Türkei kontrollierten DITIB-Moschee.

Er zitierte den Koran, sang demonstrativ auf Arabisch.

Etwas daran wirkt moralisch falsch – und doch ist es konsequent.

Proaktive Verteidigung

Der Propagandastaat will die Lüge vom »Euro-Islam« erzählen, der milder, flexibler und zugleich weniger ernstgemeint ist – und der hat dann angeblich nichts mit der von Muslimen im Namen des Islam und zur »proaktiven Verteidigung« des Islam begangenen Gewalt zu tun.

Ähnlich wie westliches Christentum längst ein »Christentum ohne Christus« wurde, so will westliche Propaganda sowohl die Kuffar als auch die Muslime davon überzeugen, dass es einen »Islam ohne Islam« geben kann, ja bereits im Kern schon gibt. Und dieser »Euro-Islam« soll dann, so die Propaganda, weich und kuschelig sein, nicht machtbewusst und nicht mit jeder Zelle auf Expansion bedacht.

Der Euro-Islam ist eine Lüge. Doch diese Lüge kommt verzahnt mit einer anderen, sehr europäischen Lüge, die uns so oft und eindringlich erzählt wurde, dass wir sie uns inzwischen selbst erzählen. Und die wiederum hat damit zu tun, wie und warum der Islam gewinnen könnte – oder zumindest: warum der Islam sich heute (wieder) in den Westen ausbreitet, aktuell besonders sichtbar durch Migration. – Lasst mich erklären, und dafür muss ich ein wenig grundsätzlicher ausholen.

In x Jahren

Freunde, es ist ein Fakt: In einem Zeitraum von x Jahren sind du und ich tot. Das ist eine simple biologische Realität.

Das gilt für Muslime wie für Ungläubige gleich. Doch es liegt ein großer Unterschied darin, wie wir damit umgehen, welche Konsequenz wir explizit oder implizit daraus ziehen.

In x Jahren sind du, ich und alle, die heute leben, tot. Und dann ist vieles, was dir heute wichtig und dringend erscheint, sehr egal.

Alles, was dann egal sein wird, wird auch dann egal gewesen sein, und das bedeutet ganz logisch, dass es auch heute bereits egal ist. Oder zumindest: Nicht ganz so wichtig, wie es dir heute erscheint.

Noch mal, weil es zwar abstrakt klingt, aber eine der wichtigsten Wahrheiten überhaupt ist: Alles, was zuletzt egal sein wird, wird auch egal gewesen sein, womit es aber heute bereits egal ist.

Es ist wie mit der Tasse auf dem Tisch, die dem Zen-Schüler als heil erscheint, während der Zen-Meister sie bereits als zerbrochen betrachtet.

Sinnesfreuden statt Sinn

Die größte, tödlichste und verheerendste der Lügen, die dem Menschen im Westen erzählt wird, ist jener Unfug, dass Glück und der Sinn des Lebens darin zu finden seien, das Leben zu einer Abfolge schöner Momente zu machen, viel zu genießen, oft zu lachen und Unangenehmes von sich fernzuhalten.

Das Wohlgefühl im Augenblick hat die Religion ersetzt. Egoismus statt Katechismus, Sinnesfreuden statt Sinn.

Doch echtes Glück, sprich: das große Glück zuletzt, welches sich auch »Zufriedenheit im Rückblick« nennen ließe, findet der Mensch in genau einer Konstellation: Finde eine Sache, die größer ist als du, und gib dich ihr ganz hin.

Islam bedeutet schon im Namen wörtlich »Hingabe« oder auch »Unterwerfung« – die westliche Kultur mit ihren verschiedenen Ego-Kult-Spielarten verachtet die Hingabe an etwas Höheres, und bekämpft sie als unmoralisch (außer die Hingabe und Unterwerfung kommen in Form des Islam).

Natürlich böse Erfahrungen

Der vermutlich wahre Grund für die im Westen von oben vorgegebene Verachtung der Hingabe an etwas Größeres ist natürlich, dass so eine Hingabe den Menschen zufrieden macht, und zufriedene Menschen konsumieren weniger.

Natürlich wird man als Argument gegen das Glück durch Hingabe böse Erfahrungen in der europäischen und gerade deutschen Geschichte anführen.

Hat denn nicht das Dritte Reich genau damit operiert, dass es die Menschen zur Hingabe an den NS-Staat und seine Ideologie verführte? Ist es nicht überhaupt ein Wesensmerkmal von Diktaturen und Undemokraten, dem Menschen die totale Hingabe an ein Regime »anzubieten«?

Doch die Tatsache, dass der Mensch nur in der Hingabe an eine höhere Sache sein Glück findet, und die andere Tatsache, dass diese Neigung brutalst ausgenutzt werden kann, stehen nicht im Widerspruch – ganz im Gegenteil.

Traditionell, also bewährt

Ganz aktuell, während ich dies schreibe, hämmert westliche Propaganda den Menschen etwa die »Pride« ein, das bedeutet wörtlich »Stolz«, und predigt de facto die Hyperfokussierung auf den Gebrauch der Genitalien als Gegenkonzept zur Moral und Sinngebung traditioneller und also bewährter Philosophien.

Wir hatten einst Werte, an die wir glaubten, die uns wichtiger waren als wir selbst. Familienmenschen gaben sich ihrer Familie hin, Künstler ihrer Kunst, Wissenschaftler der Wissenschaft. Und wenn es darauf ankam, gaben Soldaten ihr Leben für ihr Land, und fühlten, dass es auf einer höheren Ebene »richtig« war.

Auf den ersten Blick erscheint es unerwartet, dass der Islam im Westen täglich dominanter wird. Sind muslimisch geprägte Länder denn nicht regelmäßig wissenschaftlich weniger entwickelt, weniger innovativ, technisch ausbaubar, sozial zerrissen bis mittelalterlich und immer wieder Heimstatt von Terror?

Ja, das alles. Der Islam bietet aber zugleich die Hingabe an eine höhere Sache an, und damit eine Variante von Glück, während der Westen redlich bemüht scheint, Menschen daran zu hindern, sich einer größeren Sache hinzugeben – und also Glück zu finden.

Pride, Feminismus, Familienzersplitterung, Jobhopping, Wokeness, Atheismus, Konsumkultur, Aufhebung von Frauen-/Männerrollen und so weiter … es ist kein logischer Widerspruch, dass du etwas für »moralisch« hältst und es dich doch langfristig sehr unglücklich macht.

Der Islam ist erfolgreich, auch weil er den Menschen eine Art von Glück anbietet. Zwar eine Art von Glück nach Vorstellung arabischer Kriegern im siebten Jahrhundert, aber immerhin eine Art von Glück.

Wir, der kulturelle Westen, haben uns das echte Glück – unser großes Glück – von der Propaganda madig reden lassen. Hingabe gilt als pfui, das Aufgehen in einer familiären Rolle gilt als rückständig.

Eure eigene Art

Klagt nicht darüber, dass der Islam seinen Anhängern ein Glück anbietet, das euch nicht zusagt. (Nehmt es aber realistisch zur Kenntnis.)

Schafft euch vielmehr eure eigene Art von Glück, die nicht daraus besteht, eure Bedürfnisse und Lüste des Augenblicks zu befriedigen.

Sucht nach der größeren Struktur, die es wert ist, euer Leben dieser Angelegenheit hinzugeben – und dann gebt euch hin.

In x Jahren ist es vorbei, wie groß die Zahl für »x« auch sein mag. Alles, was dann egal sein wird, wird auch dann egal gewesen sein, und das bedeutet ganz logisch, dass es eigentlich auch heute bereits egal ist. Gebt euch solchen Angelegenheiten hin, die schon heute wichtig sind (euren relevanten Strukturen).

Sucht das Glück, das daraus resultiert, sich einer größeren Sache hinzugeben, sei dies deine Familie, die Kunst oder die wissenschaftliche Erkenntnis.

Sucht Glück, um Glück zu finden.

Und heute, inzwischen: Sucht Glück, um zu überleben.

Weiterschreiben, Wegner!

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