Die FaustregelKreuzweise lesen: Klingt ein englisches Wort nach einem deutschen, heißt es meist das, was das andere deutsche Wort bedeutet.
Die zwei berüchtigtenWerden und bekommen sind im Englischen zwei völlig verschiedene Wörter — keines davon klingt nach dem deutschen. Dasselbe Kreuz beim zweiten Paar: Was im Deutschen tödlich ist, liegt im Englischen unter dem Weihnachtsbaum.
Die zwei, die Termine kostenDas Wort, das wie eventuell aussieht, heißt am Ende doch — es sagt zu. Wer sich offenhalten will, braucht ein anderes. Und für aktuell gilt dasselbe über Kreuz: Das ähnlich aussehende Wort heißt tatsächlich, nicht derzeitig.
Beruf und TelefonDas englische Wort für den Mann am Herd steht auf der Speisekarte, nicht auf der Visitenkarte — der Vorgesetzte heißt anders. Und das deutsche Wort fürs Mobiltelefon gibt es im Englischen nur als Adjektiv; es heißt praktisch.
Geld und CharakterMiete und Rente stehen im Englischen über Kreuz: Das Wort, das nach Rente klingt, ist die Miete. Und wer jemanden sensibel nennen will, greift beim ähnlich klingenden Wort daneben — das lobt den Verstand, nicht die Nerven.