März 2022

»Korrupt wie eh und je«, »Selenskij führt das postsowjetische Herrschaftssystem einfach fort«, »akzeptiert Korruption und Rechtlosigkeit im Austausch dafür, dass er und sein Apparat weitgehend die Kontrolle behalten«. (nicht RT, sondern SZ 2021) – Hmm.

Ich will nicht, dass Medien oder Meinungen zensiert werden. Das heißt nicht, dass ich die Meinungen oder gar Politik teile! Es heißt, dass ich nicht unter der Glasglocke eines Zensurstaates leben will. Es geht nicht um DIE – es geht um das, was WIR sind.

Wenn Elefanten kämpfen, dann leidet das Gras, so sagt eine Redensart. Wir ergänzen: Und die Feldmäuse leben in Gefahr! Extra gefährlich wird es aber, wenn ein Elefant sich verkalkuliert hat.

Putin zensiert Medien, vermutlich weil er Wahrheiten über den Krieg fürchtet – echte Lügen lassen sich ja publikumswirksam widerlegen. Was aber fürchtet die EU, wenn sie Putin zensiert?

In Afghanistan bewaffnete man einst lokale Krieger zum Kampf gegen sowjetische Truppen, die Folgen kennen wir. Heute liefert man Waffen in die Ukraine, wo es echte Nazi-Gruppen gibt. Was ist eigentlich der westliche Plan für »danach«?

2018 warnte Donald J. Trump davor, von russischem Gas abhängig zu sein. Schröder-Parteifreund Maas lachte darüber. – Ein weiteres Mal gilt: Wer seinem Verstand folgt, statt der Regierung alles zu glauben, liegt seltener falsch und öfter richtig.

Putins Handeln ist brutal und blutig – aber es ist nicht irrational. Politiker, die Merkel zujubelten, während sie Russland stärkte und Deutschland schwächte, schimpfen jetzt über ihre Politik. Klar, sollen sie etwa Verantwortung übernehmen?

Krankenschwestern mussten um ihren läppischen Corona-Bonus bangen. Es war halt kein Geld da. Doch für die Armee entdeckte Scholz plötzlich 100 Milliarden Euro »Sondervermögen«. Das sind 91-TAUSEND EURO pro Pflege- und Rettungskraft.

US-Senator Rubio: »Besitzt die Ukraine chemische oder biologische Waffen?« – Staatssekretärin Nuland: »Ukraine hat Bio-Labore, über die wir besorgt sind, dass sie in russische Hand gelangen.« – Wie darf man das deuten?

Was wir für »Realität« halten, ist zu oft das, was Tech-Konzerne uns als »Realität« präsentieren. Diese aber erhalten milliardenschwere Aufträge von der US-Regierung – oder stellen gleich deren Leute ein.

Man kann einen Krieg militärisch gewinnen, ihn aber langfristig noch immer auf andere Art verlieren – etwa wenn die Menschen einfach nicht das Lebensgefühl teilen, das du ihnen anbietest.

Der Westen muntert aus sicherer Entfernung die Ukraine auf, sich tapfer und dauerhaft zu wehren – doch will selbst nicht mitkämpfen, und liefert Waffen, die eher so für langen Daueraufstand geeignet sind. Hmm. Was ist der Plan?

Russische Soldaten töten und werden getötet, dabei sind sie oft selbst noch halbe Kinder. Zu den absurd-traurigen Phänomenen des Ukraine-Krieges zählt, wie wenig (anfangs…) viele russische Soldaten von dem Krieg wussten, in dem sie da kämpfen sollten.

Man verhinderte die Ukraine-Debatte im Bundestag. Warum bloß?! Vermutlich weil unbequeme Wahrheiten drohten. Es gilt: Das Nichtgesagte ist heute oft die eigentliche Wahrheit – und das Gesagte ist zu oft gelogen (oder schlicht bekloppt).

Der Streit zu politischen Themen – aktuell also etwa zur Ukraine – entbrennt oft nicht um die Sache selbst, sondern um die Frage, wie positiv man die Zukunft sehen darf. – Darf man die Zukunft denn positiv sehen? Oder muss man sie heute düster zeichnen?

Linker Bullshit ist für die Demokratie auf eigene Weise gefährlicher als Panzer und Bomben. Wenn eine Armee uns überfiele, würden wir die Freiheit neu entdecken und uns wehren. Bullshit im Parlament aber könnte in uns Verachtung für die Demokratie wecken.

Ukraine und Corona bestimmen die Nachrichten. Im Schatten von Krieg und Virus aber bereitet die deutsche Regierung weitere Maßnahmen gegen Abweichler vor – man spricht von »Verschwörungsideologien« und mischt es mit »Rechtsextremismus«. Ein Schelm…

Im Stress offenbart sich der Charakter eines Menschen – aber auch der einer Nation! Was sagt die Reaktion auf den Ukraine-Stress über den Charakter der Nationen? Über den Charakter der Welt?

George Floyd und BLM, Anti-Trump-Dossiers, Migration, Virus, Impfung, Ukraine – seit Jahren sind wir fortwährend mit globalen »Superthemen« beschäftigt, meist ordentlich eines nach dem anderen. Fast als würde unsere Aufmerksamkeit perfekt gesteuert.

Krankenkassenbeiträge gehen rauf. Regierung nimmt viel, und schenkt dann etwas zurück. Fridays for Future spinnt – der Rest der Welt aber eigentlich auch. Nachrichten wie aus einem erschöpften Irrenhaus.

Der Karnevalsverein »KG Entlastungspaket«: Prinz Olaf, Jungfrau Christian und Bauer Robert werfen Kamelle – die sie ohnehin dem Volk genommen hatten – und nehmen die Hälfte gleich nochmal weg! Man fragt sich nur: Wann kommt der große Aschermittwoch?

Startup-Idee: Ein Bot, der automatisch Ihre Social-Media-Icons anpasst und in Ihrem Namen postet, was man gerade posten muss, um zu den »Guten« zu gehören und das Zeichen zu setzen: »I support the current thing.«

Wisst ihr noch? Die Welt war etwas friedlicher mit Präsident Trump. Unabhängig vom Mann mit der Fönfrisur hatten wir eben noch eines: Hoffnung. – Und jetzt? Es gibt keine Hoffnung, außer wir schaffen sie selbst.

Nachrichten sind wichtig, doch ab einem bestimmten Punkt schafft weitere Lektüre mehr Stress als Mehrwert. Gönnen Sie sich gelegentlich einen Tag ohne Nachrichten? (🔊 Text vom Autor vorgelesen!)

Wenn Leute sich die Trennwand der Nase durchstechen lassen, um Metall darin zu befestigen, so dass es aussieht, als würde immerzu etwas herausfließen – was ist die Motivation?

Warum ist es uns manchmal so dermaßen egal, was für Zeug wir in unseren Körper tun? (Oder in unseren Kopf…)