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Ich sah das Böse und ich beschloss, das Gute zu suchen.
Ich sah die Dummheit und ich beschloss, die Klugheit zu suchen.
Ich sah die Torheit und ich beschloss, die Weisheit zu suchen.
Lasst mich erklären!
Ich schaue mir gelegentlich Video-Interviews von Achim Winter bei Kontrafunk an. Mit Jovialität aus einem besseren Deutschland werden Tagesschau-Gucker verführt, ihre Widersprüche und Irrsinnigkeiten vor der Kamera zu dokumentieren.
Erst lacht man über diese Gehirngewaschenen – doch dann begreift man, dass sie weiterhin die Mehrheit stellen und damit Deutschland verloren ist. Die Interviews des Achim Winter unterhalten mich bestens – und lassen mich dann erstarren vor Angst um unser aller Zukunft.
Wenn die Mehrheit derart blöd zu denken pflegt, wer soll kluge Politiker an die Macht wählen?
Ich habe in den letzten Wochen so viel Bosheit, Dummheit und Torheit gesehen, dass ich endgültig auch nur die Möglichkeit aufgab, dass Menschen ohne höhere Hilfe überleben können.
Wir alle haben mit Schrecken die Lust gesehen, mit der sich »die Guten« an der Ermordung Charlie Kirks labten. Wir haben die Lügen in Staatsfunk und Konzernmedien gehört und gelesen, und wir waren angeekelt, aber nicht überrascht.
In Ludwigshafen wurde offen und ohne Scham der Oppositionskandidat von der Wahl ausgeschlossen. »Kann Merkel-Deutschland sich »Demokratie« nennen?«, so fragten wir nach Thüringen 2020. Nach Ludwigshafen 2025 kennen wir die Antwort: Nein. (Die neue Staatsform ist bekanntlich totalitär und heißt »Unsere Demokratie«.)
Ich sehe die Dummheit, ich sehe die Verkommenheit, und erst will ich verzweifeln und aufgeben.
Ich sah Gleichgültigkeit und Selbstsucht. Ich sah Menschen, die ihre Seele an die Politik verloren, dafür nicht einmal eine »Anschlussverwendung« erhielten, also zuletzt wenig außer Bitterkeit vorzuzeigen hatten. Ich sah Menschen, die ihren Glauben aufgaben und sich an Gottes Stelle setzten. Ich sah, wohin der Weg dieser Menschen schließlich führt, und es gruselte mich.
Was sollte ich tun?
Ich habe mich aufgerafft. Jedes Leben kommt nur einmal und ebenso jeder Tag darin.
Ich sah das Böse und ich beschloss, das Gute zu suchen.
Ich sah die Dummheit und ich beschloss, die Klugheit zu suchen.
Ich sah die Torheit und ich beschloss, die Weisheit zu suchen.
Einige wenige Menschen halten es ja bereits wie ich, hatten solche Erkenntnisse viel früher als ich. Vielleicht erlaubt ihr mir ja, das nächste Stück des Weges mit euch zu gehen.
Die Bosheit, die Dummheit und die Torheit aber? Die habe ich stummgeschaltet. (Außer die Achim-Winter-Interviews. Er geschenkverpackt die Dummheit der bösen Toren in allzu liebenswertem Charme.)
Das Richtige tun. Das Falsche nicht tun.
Es ist so einfach! Und wenn der Schrecken nur groß genug ist, findet sich auch die Kraft.
Weiterschreiben, Wegner!
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Der Essay Und ich beschloss von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/und-ich-beschloss/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!
