Trump brachte Frieden, also musste er weg – via »Wahl«. Jetzt könnte das Volk ihn wieder zurückbringen. Ist das der Grund, warum jemand ihn endgültig weg haben wollte?

Es ist Tag 2 nach dem Attentatsversuch auf Donald Trump. Gestern Morgen stellte ich fest, dass ich zunächst von sehr banalen Faktoren als ursächlich ausgehe, etwa Schludrigkeit durch zu wenig Sicherheitspersonal. Man hatte um mehr Security angefragt, so berichtete ich, aber die Biden-Verwaltung hatte die zusätzliche Security verweigert.

Es ist uns Menschen angeboren, in Ereignissen Muster entdecken zu wollen, Erklärungen zu finden, Ordnung im Chaos.

Und tatsächlich scheinen sich beim Anschlag auf Trump gewisse Muster herauszukristallisieren – auch wenn wir uns nicht alle einig sind, welche Muster das genau sind. Lasst mich erklären – und auch gleich erwähnen, wieso ich es keinesfalls für ausgemacht halte, dass der Trump-Attentäter ein Biden-Anhänger sein muss.

Man wollte warnen

Die plausibelste Verschwörungstheorie zum Trump-Attentat dreht sich um die Frage, warum der Schütze des Secret-Service sein Teleskop und damit seine Waffe zwar auf den späteren Täter gerichtet hatte, aber erst schoss, nachdem dieser geschossen hatte.

Dann wären da auch noch die Zivilisten, die den Täter samt Waffe auf das Dach klettern sahen und die Polizei und den Secret Service erfolglos warnten.

Das zusammen bringt manchen Weltbürger zu der Vermutung, dass der Mordversuch vom »Deep State« geplant war.

Ich darf euch aber gleichzeitig darauf verweisen, wie amateurhaft einige vom Personal des Secret Service wirkten (siehe etwa @stillgray, 14.7.2024).

Nachdem Trump angeschossen wurde, hörte man Security-Personal in Panik rufen: »What’re we doing? What’re we doing?« »Where are we going?«

Das soll der berüchtigte »Secret Service« sein? Best of the best? Letzte Verteidigung des mächtigsten Mannes der Welt? Etwas stimmt da nicht.

Einem der Sicherheitsleute gelang es vor lauter Nervosität mehrfach nicht, die gezogene Waffe wieder wegzustecken. Ein peinliches Gefummel (siehe auch @libsoftiktok, 14.7.2024).

Ein anderer schien mehr damit beschäftigt, die Sonnenbrille zu richten und gut auszusehen. Und einer dieser Profis duckte sich tatsächlich vor Angst hinter den angeschossenen Präsidenten, statt sich schützend vor ihn zu stellen.

Nicht verwerflich, aber …

Ein womöglich wichtiges Detail: Die erwähnten Fehlleistungen wurden ausnahmslos von Secret Service Agents begangen, die ganz offensichtlich nicht wegen ihrer Fähigkeiten, sondern aufgrund von »Diversity« eingestellt wurden, und diesmal wohl nicht wegen der Hautfarbe.

Jene Secret-Service-Person etwa, die sich ängstlich hinter den Präsidenten zu ducken scheint, ist eine Dame mittleren Alters mit sympathischem Mama-Look. Ängstlich wirkt sie, erstarrt und hilflos, Panik im Gesicht. Das sind alles keine verwerflichen Eigenschaften, wahrlich nicht! Ich würde mir vermutlich auch vor Angst in die Hose machen. Aber kein rationaler Secret Service dieses Planeten würde mich für den Personenschutz eines Super-VIP einstellen. Warum also jene sympathische, aber für diesen Job komplett falsche Person?

Neue Kriterien

Die neue Chefin des US-Secret-Service ist sehr stolz auf ihre »Diversity«-Initiativen (siehe auch secretservice.gov/diversity/). Indem man Menschen nach anderen Kriterien als nur ihren Fähigkeiten und ihrer Eignung einstellt, riskiert man eben auch das Leben des ehemaligen und künftigen US-Präsidenten.

Einen Tag später sehe ich die beiden Optionen als »begünstigender Hintergrund« der Tat. Theoretisch ist durchaus denkbar, dass der »Deep State« diesen Anschlag plante – wobei es keinen »Deep State« gibt, sondern ein komplexes, waberndes Geflecht von Interessen. (Der eine große böse Akteur im Hintergrund ist eine Erfindung von Hollywood, die gut zur menschlichen Erklärung nach klar definiertem Gegner und einfachen Welterklärungen passt – die Realität ist selten so simpel.)

Weit wahrscheinlicher aber als »Deep State« erscheint mir tatsächlich weiterhin die ideologisch motivierte Unfähigkeit.

Was auch sonst?

Aktuell lesen wir, dass das FBI den Anschlag als »potential domestic terrorism« einordnet (siehe etwa nypost.com, 15.7.2024).

Das legt nahe, dass so etwas wie ein »Manifesto« gefunden wurde, womit es also ein ideologisch motivierter Mordversuch wäre. (Die naheliegende Frage ist: Was auch sonst?)

Vielleicht wurde der Mordversuch wirklich von dunklen Mächten motiviert. Vielleicht hat aber auch ein System, das durch das ideologische Gift der »Diversity« und »Wokeness« von innen her verrottet ist, den geistigen Raum und auch den Antrieb geschaffen, dass ein 20-jähriger Trump-Hasser zum Schuss ansetzen konnte.

Freunde, jeden Tag sterben und leiden Menschen als direkte Folge von Diversity und Inclusion. Die vor allem von BlackRock motivierte Ideologie zerstört den Westen von innen her. Und doch lässt sich natürlich keine direkte Linie zwischen Larry Fink und dem Attentäter herstellen.

Es erinnert an jenes als »Schmetterlingseffekt« bekannte Phänomen. Ihr wisst schon, der Flügelschlag des Schmetterlings, der über eine unvorhersehbare und doch sehr reale Ursache-Wirkung-Kette den Hurrikan auslöst. Nur dass Diversity nicht ein einziger kleiner Schmetterling ist, sondern eine gigantische Farm mit vielen Milliarden Schmetterlingen, manche davon riesig wie Elefanten.

Wenn die Democrats als das politische Gesicht der amerikanischen »Deep State«-Korruption auftreten. Wenn Democrats wahnhaften Hass auf Trump verbreiten lassen. Wenn die Biden-Verwaltung zusätzliche Security ablehnt. Wenn die eingestellte Security teilweise nach Diversity-Kriterien eingestellt wurde. Wenn schlicht zu großes Chaos herrscht, um dringende Warnungen von Zivilisten weiterzuleiten. Wenn all das zusammen passiert, dann ist jedes dieser Ereignisse via Schmetterlingseffekt mitursächlich. Als Einzelperson ist nur der einzelne 20-jährige Täter Thomas Crooks schuldig, soweit wir wissen. (Von diesem bleiben nur Erinnerungen, wie Videoaufnahmen aus seiner Schulzeit …)

Was gemeinsam?

Freunde, lasst uns einmal den Blick heben und ein größeres Bild zu betrachten versuchen.

Ich will euch ein paar Beispielnamen listen: Mahatma Gandhi, Martin Luther King Junior, Yitzhak Rabin, Anwar as-Sadat, Dag Hammarskjöld und ja: John Lennon.

Was haben diese Namen gemeinsam?

Es sind Männer, die sich für Frieden einsetzten. Und es sind Männer, die ermordet wurden. Oft waren die Täter explizit gegen diese Friedensbemühungen, bei einigen liegt es nahe.

Nathuram Godse, der Mörder von Mahatma Gandhi, war ein Hindu-Nationalist, und er war der Meinung, dass Gandhi zu nachgiebig gegenüber Muslimen war.

Yigal Amir, der Mörder von Yitzhak Rabin, machte sein Opfer für den Oslo-Friedensprozess verantwortlich und betrachtete ihn als Verräter.

Dag Hammarskjöld war der zweite Generalsekretär der UN (oder »UNO«, wie man damals häufiger sagte), als diese noch ein etwas seriöseres Ansehen hatte als heute. Hammarskjöld war in konkreten Friedensmissionen engagiert – und machte sich damit etwa so beliebt wie Orbán es heute tut. Hammarskjöld starb 1961 beim Absturz des ihn befördernden UN-Flugzeugs. Die genauen Umstände sind unklar, doch auch jenseits der üblichen Conspiracy-Zirkel ist die Frage nicht, »ob« er einem Anschlag seiner politischen Gegner zum Opfer fiel, sondern »welche« der mehreren in Frage kommenden Gruppen diesen ausführte.

Freunde, erkennt ihr das Muster? Lasst mich hier schnell die Punkte verbinden!

2018 schrieb ich den Essay »Ich will Frieden, was wollt ihr?«. 2023 schrieb ich »Trump-Hasser wollten das so«. In der Einleitung des Essays »Sturmjäger wider Willen« schrieb ich 2020, vor der »Wahl« in den USA: »Medien machen den Mann fertig, der Frieden in den Nahen Osten bringt – und wollen dafür die verwirrte Marionette Joe Biden an die Macht heben.«

Inzwischen wissen wir leider, dass die verwirrte Marionette Joe Biden erfolgreich an die Macht gehoben wurde. Und dass, exakt wie wir ahnten, daraufhin weltweit wieder Kriege ausbrachen. Und dass sich jetzt, wo der Friedensbringer Trump an die Macht kommen könnte, wieder Täter finden, die ihn töten wollen – wie so viele Friedensbringer vor ihm.

Ein Muster zieht sich durch die Geschichte der Menschheit. Wenn ein Mann aufsteht, um Frieden zu stiften, verbünden sich regelmäßig Kriegsprofiteure, die Hass gegen diesen Mann verbreiten. Und allzu oft findet sich dann auch ein aufgepeitschter Jüngling, der diesen Mann töten möchte.

Vielleicht sogar leichtsinnig

Es ist doch nicht die eigentliche Frage, wer »wirklich« ursächlich verantwortlich war für den Anschlag auf Trump, JFK oder Martin Luther King Junior.

Fest steht, dass wenn ein Mensch für den Frieden laut wird, und wenn er nur laut genug damit ist, sich jemand findet, den Friedensstifter zu töten.

Die Frage ist, ob wir selbst mutig und vielleicht sogar leichtsinnig genug sind, unserem Gewissen zu folgen und die Stimme für den Frieden zu erheben, selbst wenn die Propaganda und andere böse Mächte den Krieg preisen.

Was aber, wenn wir uns nicht stark genug fühlen, etwas gegen den Krieg im Großen zu tun? Dann können – und sollten! – wir mit dem täglichen Frieden im Kleinen beginnen.

Beim Frieden im Kleinen, im Alltag, ist wahrlich genug zu tun, jeden Tag.

So weit diese Gedanken für heute. Ich danke euch für euer Mitdenken bis hierhin. Danke jedem einzelnen Unterstützer. Ihr tut Gutes, das ist doch Grund für etwas inneren Frieden.

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Der Essay Trump, der Frieden und seine Feinde von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/trump-frieden-feinde/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!