Dushan-Wegner

01.02.2023

Beruflich Klimakleber, privat Jetsetter

von Dushan Wegner, Lesezeit 4 Minuten, Ordne deine Kreise!
Klimakleber wollen unser Leben einschränken – und fliegen dann selbst nach Bali, statt vor Gericht zu erscheinen. Die Begründung, sinngemäß: Sie tun ja nur ihren Job, und was sie privat tun, das geht uns nichts an.
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Ich habe eine gute Nachricht für Sie, und eine nicht so gute, und es handelt sich um dieselbe eine Nachricht – und kurios ist sie sowieso – kurios und symptomatisch.

Wir lesen wieder einmal von Klimaklebern, und zwar diesmal von welchen, die vorübergehend genug vom Kleben hatten, und auch keine Lust auf das folgende Gerichtsverfahren, also sollen sie mit dem Ferienflieger zum Urlaub nach Bali geflogen sein. (So schreiben aktuell bild.de und focus.de.)

Ja: Sie haben richtig gehört: die sollen geflogen sein!

Laut myclimate.org produziert ein Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Bali stzolze 4,7 Tonnen CO₂ – und das in der Economy. Klimaretter sind reiche Leute. Wenn sie also standesgemäß in der First Class flogen, wo man weniger eng verstaut wird, produzieren sie jeder anteilig insgesamt 14,1 Tonnen CO₂! (Wenn meine Küchentischmathematik mit diversen Online-Rechnern stimmt, entspricht das etwa dem CO₂-Ausstoß eines arbeitenden Pendlers mit einem Benzin-Verbrauch von 8 l/100 km bei 50 täglich gefahrenen Kilometern an 200 Tagen im Jahr – in sieben Jahren.)

Und dass Klimakleber sich nicht um Gerichtstermine scheren, wie berichtet wird, das überrascht eher wenig. Die stehen offenbar über dem Gesetz und die haben »höhere Mächte« zum Freund. (Ich warte noch darauf, diese wirklich widerlegt zu sehen.)

Wie begründen die Klima-Pharisäer aber den Widerspruch zwischen Forderung für unser Leben und eigener Praxis?

Die »Letzte Generation« wird zitiert, die urlaubenden Klimakleber hätten »den Flug als Privatleute gebucht, nicht als Klimaschützer. Das muss man auseinanderhalten können.« – Man beachte die Moralisierung (»das muss man«) selbst in der Verteidigung einer gelebten Lüge.

Wir sollen unser Leben ändern, doch die ändern nicht ihr Leben – für die ist das nur ein Job.

Deren Gebäude

Früher sagte ich, dass die Verschwörungstheorie von gestern die Meldung von heute sei. Das gilt noch immer, doch die »Verschwörungstheorie« wird in der Sprache des Propagandastaates nun »Verschwörungsideologie« genannt, und dieses Etikett wird selbst dann verliehen, wenn die Behauptungen von den Handelnden gar nicht geleugnet werden.

Wir haben oft genug das Beispiel »Great Reset« genannt. Eine weitere Wahrheit gilt gleichzeitig als wahr und als »Verschwörungsideologie«, nämlich: Ein guter Teil der Klima-Aktivisten wird schlicht für ihren Aktivismus bezahlt, etwa von gewissen US-Superreichen mit Nachnamen wie »Rockefeller« und »Kennedy«.

Es steht in der Zeitung (merkur.de, 16.12.2022). Die Rockefeller Foundation schreibt über ihr allgemeines Klima-Engagment auf ihrer Website rockefellerfoundation.org, 27.6.2022.

Und sie deuten dort auch an, welches Interesse gewisse Superreiche an Klimagesetzen haben könnten. Man strebt die »Transformation« der Nahrungsmittel-Produktion an.

Auf Deutsch: Superreiche wollen mehr Kontrolle über Produktion von Nahrungsmitteln.

Der größte Farmlandbesitzer in den USA ist bekanntlich Bill Gates – siehe etwa farmlandriches.com, 29.1.2023 – also der charmante Herr, der die Zahl der Menschen auf der Welt verringern und uns allen mRNA injizieren will.

Die treibende Kraft der Klima-Aktivisten sind von Milliardären bezahlte Angestellte, welche Menschenleben in Gefahr bringen und Deutschland aktiv schaden – und dann dem deutschen Staat den Stinkefinger zeigen, indem sie statt vor Gericht zu erschinen in den Urlaub nach Bali fliegen.

Das Weltbild von Linken ist bekanntlich auf Lügen gebaut – und teils ausländische Milliardäre finanzieren die Lügengebäude.

Keine Rücksicht

Es finden sich mehr als genug Belege, dass sogenannter Klimaschutz ein Kampf der Superreichen gegen alle anderen ist.

Der Grüne Wirtschaftsminister, jener Robert »wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht« Habeck, will nun die Windkraft-Industrieanlagen ohne Rücksicht auf Gegenwehr der blöden Untertanen aufstellen lassen (bild.de, 1.2.2022). Bei der Rettung des Klimas kann keine Rücksicht genommen werden auf Menschen oder gar die Natur.

Eine gute Nachricht

Jedoch, ich hatte Ihnen versprochen, dass die böse – oder schlicht: verlogene Nachricht des Tages auch eine gute ist.

Ich weiß, einst erwarteten wir Erlösung, wenn nicht sogar das Himmelreich, wenn jemand uns die gute Nachricht versprach.

Nun, Erlösung habe ich wenig anzubieten, aber doch Erleichterung. Eine Erleichterung Ihres Umwelt-Gewissens, so es denn je belastet war.

Leben Sie Ihr Leben, hüten Sie sich vor Linken und Ihren Lügen, und solange die Klimaspinner selbst ihre Klimaspinnerei nicht ernst nehmnen, solange sie in den Urlaub ans andere Ende der Welt fliegen oder riesige Villen direkt am Meer kaufen, solange dürfen auch Sie den Klimaquatsch mit gutem Gewissen ignorieren – und das ist eine gute Nachricht.

Weiterschreiben, Wegner!

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