Staatsfunk sendet statt Tatort erstmal Propaganda für »Kinderrechte im Grundgesetz«. Warum? Darum: »Kinderrechte« ist Code dafür, Eltern ihre Autorität zu nehmen und an den Staat zu übertragen.

Im Staatsfunk will eine frischgebackene 44-jährige Mutter die Nation über Kinderrechte belehren, und wir sollten darüber reden.

Statt Tatort lief gestern in der ARD zunächst einmal eine Propagandasendung mit Carolin Kebekus.

Frau Kebekus wird uns penetrant als »Comedian« vorgestellt. Ich kenne sie aber vor allem als Einheizerin während jener globalen Panik mit den Gen-Spritzen und so.

Jetzt »unterbrach« sie in der ARD das Programm mit dem Schlagwort »Kinder stören«. Statt Tatort sah man erst einmal 15 Minuten untererträgliche Belehrung zum Thema »Kinder«. (Das Machwerk ist aktuell online in der ardmediathek.de.)

Gewohnt aufwändig – beim Staatsfunk hat man’s ja – wurden verschiedene ARD-Formate »parodiert«, indem Kinder über angeblich für Kinder relevante Themen sprachen – angeblich.

Die „großen Probleme“ der Kleinen

Ihr könnt den Propaganda-Unsinn selbst anschauen. Lasst mich hier den entlarvenden Propagandatext direkt von tagesschau.de zitieren: »Bei Carolin Kebekus haben Kinder das Sagen! Zu selten bekommen die Kleinen eine Plattform, um auf große Probleme aufmerksam zu machen. Bis jetzt: #KINDERstören das ARD-Programm! Klimawandel, Schulausfall, Cybermobbing – so viele Probleme und trotzdem sucht man nach Kinderrechten im Grundgesetz noch vergeblicher als nach Kita-Plätzen in der Großstadt.«

Es ist fast schon zu einfach, diesen Propagandadreck zu zerlegen!

Gleich die erste Lüge: Die »Kleinen« haben keine »Plattform« bekommen.

Die Wahrheit ist: Da haben sich irgendwelche Propagandafachkräfte in der Redaktion etwas überlegt, und dann wurden die Kinder gecastet – natürlich »divers« –, um die Propagandatexte aufzusagen.

Staatsfunkschweinerei mit großen Vorbildern

Propaganda mit Kindern haben die Nationalsozialisten gemacht, haben die Stalin-Sozialisten gemacht, und das machen auch die Woke-Sozialisten.

Und die fangen gleich mit einer großen Lüge an – und damit ist auch klar, in welche Richtung der Rest geht.

Die Problemthemen, welche die Propaganda den Kindern als Kinderprobleme in den Mund legt – wie gesagt, deren Auswahl, nicht meine: »Klimawandel, Schulausfall, Cybermobbing«.

»Klimawandel« ist natürlich Staatsfunk-Wahlkampf für die Grünen. Ich betrachte »Klimawandel« als Moralpanik, mit welcher die De-Industrialisierung Deutschlands legitimiert wird. Diesen Unsinn kleinen Kindern in den Mund zu legen ist eben eine weitere Staatsfunkschweinerei.

»Schulausfall« – okay, das wäre ein plausibles Thema. Aber statt Belehrungen, lasst mich einfach wörtlich und vollständig mein Original-Intro zu einem Essay von 2023 zitieren. Der trägt den Titel »27.000.000.000 Euro«, und das Intro geht so: »27.000.000.000 Euro, das ist die Summe, die allein der Bund dieses Jahr für die Flüchtlingskrise ausgibt. Was könnte man dafür sonst finanzieren? Ich fange mal mit [einem] Beispiel an: 540.000 Lehrerstellen à 50.000 Euro Jahresgehalt.«

… statt die ganze Wahrheit

Schade eigentlich, dass die Kinder im Staatsfunk bloß instrumentalisiert werden, um Propaganda aufzusagen, statt die ganze Wahrheit. Das Geld für Schule und Lehrer fehlt, weil es für wichtigere Menschen als deutsche Kinder verbraucht wurde.

Für »Flüchtlinge«, für Fahrradwege in Peru, natürlich für die Waffenindustrie und für Überweisungen in das korrupteste Land Europas, für alles Mögliche, außer für zusätzliche Lehrerstellen. (Anders als manchem Politiker ist mir übrigens bewusst, dass Lehrerstellen nicht nur eine Frage des Geldes sind. Es braucht eine dauerhafte und glaubwürdige Bildungskultur, die gute Leute dazu motiviert, das Lehramtstudium aufzunehmen und dann in der täglichen Manege »Klassenzimmer« den Löwendompteur zu geben – ein Leben lang, bis zur Pension – oder Frührente.)

Dann sprach die Propaganda von Bullying und Cybermobbing.

Die Realität des »Bullying« ist heute, dass in immer mehr Schulen Kinder gemobbt und verprügelt werden, weil sie Deutsche sind. Das wird die Propaganda aber nicht berichten, dieser Teil der Wahrheit passt nicht ins Narrativ.

Vorwand für Zensur

Worauf die aber wirklich hinauswollen, ist »Cyberbullying«. Wenn einer im Internet zu einem anderen gemein ist. Angeblich ist das ein großes Kinderthema. – Unsinn!

Es ist natürlich ein Vorwand für mehr Zensur. (Wer über »Demokratie« wahlweise lachen oder kotzen möchte, muss sich nur vergegenwärtigen, dass die Online-Zensur in der EU heute unter genau der Person umgesetzt wird, die wir damals »Zensursula« nannten. Was bringt es, irgendetwas zu wählen? Wenig, solange man dieselben alten Parteien wählt.)

Das große Überthema der Propaganda-Einblendung zum Schlagwort »Kinder stören« ist die Forderung nach »Kinderrechten« im Grundgesetz.

Warum verlangen die das? Warum versucht die Propaganda, im Volk eine Stimmung für die Erweiterung des Grundgesetzes mit »Kinderrechten« zu schüren? Es lässt sich mit drei Punkten erklären, mit drei Spiegelungen derselben Absicht:

Formung zum »totalen« Kindeswohl

Erstens, mit einem Schlagwort von vor zwei Jahrzehnten: Im Jahr 2002 hatte ein SPD-Politiker die Marschrichtung verraten, man wolle die »Lufthoheit über den Kinderbetten erobern« (welt.de, 10.11.2002).

Ein Propagandastaat muss immer total sein. Ideale, totale Indoktrination muss im Kinderbett beginnen – sprich: Mutter und Vater gehen arbeiten. Man gibt den Säugling in staatliche Betreuung, auf dass »die Partei« die Rolle von Mama und Papa übernimmt. (Der Politiker, der das damals sagte, hieß übrigens »Olaf Scholz« – Zufälle gibt’s!)

Das zweite erklärende Schlagwort lautet: »UN-Kinderrechtskonvention«. Deutschland hat schon 1992 ein Machwerk dieses Titels ratifiziert. Beim Familienministerium (das ich auch weiterhin das Quasi-Propagandaministerium nenne), lässt sich eine deutsche Version davon herunterladen.

Artikel 3 dieser Konvention ist im Deutschen mit »Wohl des Kindes« überschrieben. Im ersten Absatz verpflichten sich die Unterzeichner bei »allen Maßnahmen, die Kinder betreffen«, das »Wohl des Kindes« »vorrangig« zu berücksichtigen.

Erst nach dem »Wohl des Kindes«, im zweiten Absatz, folgt die Feststellung, dass man auch die »Rechte und Pflichten seiner Eltern, seines Vormunds oder anderer für das Kind gesetzlich verantwortlicher Personen« berücksichtigen will.

Im dritten Absatz verpflichtet man dann »die für die Fürsorge für das Kind oder dessen Schutz verantwortlichen Institutionen« dazu, »festgelegten Normen« zu entsprechen.

Wer an diesem Punkt die Absicht nicht sieht, der will auch nicht sehen: Der Zweck ist, die Formung der Kinder gemäß eines von Globalisten festgelegten »Wohls« durchzusetzen.

Weder Unfähigkeit noch Zufall

Und das erklärt auch den dritten Grund für die tatsächliche »Notwendigkeit« von Kinderrechten im Grundgesetz – der doofe Artikel 6 ebendieses Grundgesetzes muss erst verwässert werden.

Die beiden ersten Absätze von Artikel 6 lauten: »Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.«

Sprich: Wenn man zur Vervollständigung des Propagandastaates und der totalen Unterwerfung unter UN-Globalisten die »Lufthoheit über Kinderbetten« erlangen will, muss man weiter daran arbeiten, die Kinder aus der Autorität der Eltern herauszubrechen.

Ich weiß, ich erinnere selbst immer wieder an »Hanlons Rasiermesser«, wonach man nicht böser Absicht zuschreiben soll, was mit Unfähigkeit zu erklären ist. Doch dies ist nicht mit Unfähigkeit zu erklären – und noch weniger mit Zufall.

Die »Lufthoheit über den Kinderbetten« ist kein Ausrutscher von Olaf Scholz. Die übergriffige UN-Kinderrechtskonvention ist kein Zufall. Die Propagandasendung gestern im Staatsfunk ist kein Zufall!

Die vornehmste Aufgabe

Diese Regierung ahnt vielleicht, dass ihnen langsam die Zeit davonläuft – der Kollege von Ricarda Lang nannte es eine »Übergangskoalition« (tagesschau.de, 18.8.2024). In ihrem Koalitionsvertrag haben sie aber schon in der Präambel höheren Mächten versprochen: »Wir wollen die Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz verankern und orientieren uns dabei maßgeblich an den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention.«

Ich vermute, dass wenn Politiker ihre persönliche »Anschlussverwendung« für die Zeit nach der Politik planen, sie klug daran tun, in ihrer Amtszeit ein paar Globalistenprojekte umzusetzen. (Der Herr, der »Anschlussverwendung« prägte, kam nach seiner schillernden Politlaufbahn als seine eigene »Anschlussverwendung« übrigens erstmal bei Klaus Schwab unter.)

Letztens wünschte ich Kamala und Donald alles Gute zum irrealen Baby. Heute wünsche ich Carolin Kebekus ganz real alles Gute, starke Nerven und genug Geduld. Ich hoffe … nein: ich will davon ausgehen, dass sie im Privaten ein weit besserer Mensch ist, als die sehr unappetitliche öffentliche Persona, die sie im Propaganda-TV gibt.

Auch allen übrigen Eltern wünsche ich Nerven und Kraft. Es ist seit jeher die vornehmste Aufgabe der Eltern, ihre Kinder beim Start ins Leben nicht nur zu ernähren, zu kleiden und auch mal anzuleiten, sondern sie auch zu beschützen.

Heute gilt es für uns Eltern aber auch, die Kinder besonders vor jenen zu schützen, die uns beim Aufziehen unserer Kinder »helfen« wollen.

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Der Essay Kebekus und »Kinderrechte« statt Tatort von Dushan Wegner ist auch online zu lesen: https://www.dushanwegner.com/essays/kinderrechte/, und auf dushanwegner.com finden sich noch viele weitere Texte, Bücher und sogar T-Shirts zum Thema!