Dushan-Wegner

26.08.2023

Wirf dem anderen vor …

von Dushan Wegner, Lesezeit 4 Minuten, Bild: »Da fliegt sie!«
Grüner beschuldigt AfD, »Landesverräter« zu sein. Ausgerechnet Grüne, die mit Deutschland nichts anfangen können und das Land für ausländische Investoren sturmreif schießen. Wohl ein Fall von: »Wirf dem Gegner vor, wessen du selbst schuldig bist.«
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Im Deutschen Bundestag sitzt, via bayerische Grünen-Landesliste, ein Herr Anton Hofreiter.

Herr Hofreiter versucht, durch lange Haare über der fliehenden Stirn eventuelle Mängel in Persönlichkeit und Charisma auszugleichen. Seinen Mangel an politischem Profil aber kompensiert er, wie heutzutage üblich, durch gestellt wütendes Gegeifere über die Opposition.

Hofreiter diktierte dem mindestens wirtschaftlich SPD-nahen »Redaktionsnetzwerk Deutschland« dieser Tage, die AfD sei »überwiegend eine Truppe von Landesverrätern« (zitiert nach focus.de, 26.8.2023).

Er warf AfD-Kandidaten einen angeblich zu großen Kontakt zu ausländischen Mächten vor. Und wie für Linksgrüne typisch, verharmloste Hofreiter die Schrecken der NS-Herrschaft, indem er Oppositionelle als »Nazis« titulierte.

Tu quoque

Die Römer kannten den rhetorischen Trick des »Tu quoque«, was wörtlich »Du auch« bedeutet. Die UdSSR hat es im Kalten Krieg regelmäßig benutzt, und Amerikaner nennen es »Whataboutism«: Wenn man den Sowjets eine Verletzung der Menschenrechte vorwarf, wiesen sie auf eine ebensolche der Amerikaner hin.

(Heute benutzen Linke den »Whataboutism«-Vorwurf auch, um Hinweise auf widersprechenden Kontext ihrer Forderungen oder Fehler in ihrem Denken zu tabuisieren.)

Eine weitere Variante des Tu quoque nenne ich »Präventives Tu quoque«.

Das Präventive Tu quoque wird häufig mit einem zynischen Rhetorik-Ratschlag verbunden: »Wirf dem anderen vor, wessen du selbst schuldig bist.«

Die tatsächliche erste Quelle dieses Ratschlags ist unbekannt, was auch immer Sie auf Zitatbildern im Internet lesen. Diese »Taktik« ist aber derart zynisch und gewissenlos, dass nur gänzlich gewissenlose Gestalten sie beherzigen – zum Beispiel die Grünen.

Rahmensetzung

Wer dem anderen vorwirft, wessen er selbst schuldig ist, der versucht, den Rahmen zu setzen. (Perfide rhetorische Rahmensetzung, englisch: »Framing«, kennen wir auch vom medialen PR-Arm der Grünen, der ARD und ihrem Framing-Manual.)

Eigentlich müsste man zur Rahmensetzung als Erster auftreten, doch ein ähnlicher Effekt lässt sich durch mediale Lautstärke erreichen, etwa wenn der Staatsfunk oder der SPD-Medienkonzern einen verstärkt.

Wenn der Rahmen erfolgreich gesetzt ist, muss der Gegner sich verteidigen, und wenn der Gegner versucht, die Fakten geradezurücken, klingt er bald wie ein Kind, das »nee, du bist doof, nicht ich« ruft.

PTQ verrät den Anklagenden

Man hat immer wieder den Eindruck, dass Linke, wenn sie überall »Nazis« sehen, tatsächlich dabei in den Spiegel gucken. Ich erwähnte es etwa schon 2018, und inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob die es in ihren düsteren linken Herzen nicht längst wissen.

Wenn Grüne mit dem rhetorischen Zeigefinger auf andere zeigen, dann zeigen die übrigen Finger natürlich zurück auf sie selbst.

Der herumbrüllende Althippie Hofreiter möchte davon ablenken, dass Grüne die Vorarbeit für BlackRock & Co. leisten (siehe etwa Beatrix Storch in jungefreiheit.de, 30.5.2023 und @Beatrix_vStorch, 21.6.2023).

Da sie in Argumenten und Umfragen gleichermaßen gegen die AfD unterliegen, wollen sie die Partei verbieten lassen – das ist 1:1 kopiert aus dem Anleitungsbuch jeder sozialistischen Diktatur, wohl auch der grünsozialistischen.

Gewisse Kreise zogen schon immer ein zynisches Vergnügen daraus, ihre Taten in aller Öffentlichkeit auszuführen. Denken wir nur an Klaus Schwab, der sogar ein Buch mit dem Titel »Great Reset« schreibt und maximal öffentlich darüber spricht und sprechen lässt, während die Propaganda brav behauptet, das wörtlich zu zitieren sei »rechtsextreme Verschwörungserzählung«. Denken wir an Ursula von der Leyen und den Pfizer-Boss. Denken wir an Bill Gates, der dutzende Male mit Jeffrey Epstein flog und öffentlich erklärte, die Menschheit reduzieren zu wollen. Denken wir an den SPD-Konzern und Kanzler Erinnerungslücke.

Einträgliches Geschäftsmodell

Die Grünen machen nicht nur Deutschland kaputt, es scheint ihnen auch wichtig, öffentlich deutlich zu machen, dass sie es tun.

Grünen-Funktionäre marschierten hinter Bannern wie »Nie wieder Deutschland« her. In ihrer Jugendorganisation uriniert man auf die deutsche Flagge. Der heutige Wirtschaftsminister Habeck hat maximal öffentlich erklärt, mit Deutschland nichts anfangen zu können.

Wenn die Grünen also der ungeliebten Opposition vorwerfen, »Vaterlandsverräter« zu sein, klingt es wie ein ebenso offenes wie freches Schuldgeständnis – wohl wissend, dass dies im suizidalen Propagandastaat keine persönlich negativen Folgen haben wird. Im Gegenteil! Deutschland zu hassen und zerstören zu wollen ist hierzulande ein sehr einträgliches Geschäftsmodell.

Täglich mehr!

Die planen böse Dinge für uns, das von Grünen so verhasste deutsche Volk. Und immerhin machen sie sich einen bösen Spaß daraus, offen zu sagen, was sie mit uns und unserem Land vorhaben.

Wir sollten den emotionalen Mut aufbringen, den Grünen zuzuhören.

Wir sollten diesen bösen Leuten genau zuhören. Die Moral, die Angstmache und die wissenschaftlichen Begründungen der Grünen und Woken mögen allesamt falsch und verlogen sein, doch wenn sie unverhohlen ankündigen, was sie mit uns vorhaben, dürfen wir ihnen glauben.

Wir sollten den Grünen glauben, wenn sie uns in einem Akt der Spiegelbild-Beschimpfung verraten, dass sie uns verraten werden. Und wir sollten uns darauf vorbereiten.

Es könnte ja sein, dass deren Landesverrat längst begonnen hat, vor Jahren und Jahrzehnten schon. Alles, was Deutschland tut, um die Grünen zu bekämpfen und das Land zu retten, kommt eigentlich Jahre und Jahrzehnte zu spät.

Und so müssen wir heute extra frei JFK paraphrasieren, wenn wir sagen: Achte sehr genau darauf, was die Grünen dem Land antun, und dann frage dich, was du zum Wohl deines Landes gegen die Grünen tun kannst!

Weiterschreiben, Wegner!

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