Dushan-Wegner

31.12.2023

Ich habe keine Pläne (mehr)

von Dushan Wegner, Lesezeit 4 Minuten
Ein neues Jahr beginnt. Früher hat man neue Pläne gemacht, gute Vorsätze gefasst. Heute will man einfach nur überleben … und ist (nicht nur) ein wenig nervös. Wie geht es euch so?
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Norm Macdonald war seit seinen jungen Jahren ein brillanter Comedian, wenn auch nicht immer von jedem verstanden. Sein (sehr ausführlicher) Scherz über eine Motte beim Kinderarzt ist ein Stück Kulturgeschichte (hier etwa als Cartoon bei YouTube).

Und Norm Macdonald war immer schon furchtlos, und er zahlte teuer für seinen komödiantischen Mut. Doch auch in den letzten Jahren seines Lebens wurde er nicht milde – ganz im Gegenteil! Und erst nach seinem scheinbar plötzlichen Tod im Jahr 2021 erfuhr die Welt, dass er heimlich gegen die Leukämie gekämpft hatte.

Rückblickend kann man die Zeichen seiner Sorge in seinen Scherzen erkennen. Einen davon erwähnte ich diesen März im Essay »Besser als Unentschieden«.

»Unentschieden« ist nämlich die Pointe eines seiner Scherze, und dieser geht etwa so: Warum sagt man, dass ein Mensch den Kampf gegen den Krebs verlor? Mit dem Menschen stirbt doch auch der Krebs – es ist also ein Unentschieden!

Ich musste dieser Tage, aus mehreren Gründen, an Norm Macdonalds bitteren Scherz denken.

Und dann abhängen

Nach aktuellen Prognosen wird China in 15 Jahren die größte Wirtschaftskraft weltweit sein, und Großbritannien wird in Europa absehbar Deutschland einholen – und dann abhängen (theexpress.co.uk, 27.12.2023).

Wie reagieren die deutschen Politik-Eliten auf solche Prognosen? Richtig. Der Absturz geht ihnen nicht schnell genug.

Die Grünen, welche demnächst wohl mit Kanzler BlackRock koalieren werden, planen ein »Ressourcenschutzgesetz auf Bundesebene« (siehe rnd.de, 28.12.2023).

Das wird de facto die 5-Jahres-Pläne des Sozialismus einführen. Die Industrie soll dann bei irgendwelchen grünen Studienabbrechern darum jeweils im Voraus betteln, für die Produktion in Deutschland auch Rohstoffe einkaufen zu dürfen.

Man kann an diesem Punkt tatsächlich das Linksgrüne nur noch als gesellschaftlichen Krebs bezeichnen. Die deutsche Wohlstandsgesellschaft brachte die Denkverwahrlosung »linksgrünes Denken« hervor. Dieses linksgrüne Denken metastasierte in alle Organe des Staates, und nun bringt dieser Krebs eben das Land um.

Alles, was an Deutschland gut und besonders war, was Deutschland stark machte, wird vom linksgrünen Krebs zerstört.

Linksgrüne Ideologie lässt das Bildungsniveau abstürzen.

Deutschlands Wälder und Landschaften werden von riesigen Vogelhäckslern verschandelt und zerstört.

Die Industrie wandert ab und gibt Arbeitsplätze auf. Hauseigentümer werden enteignet.

Und während man in Schiffen, Bussen und Flugzeugen junge Afrikaner nach Deutschland bringt, wandern deutsche Spitzenleister zu vielen Tausenden ab.

Nun, die Erben

Man muss es aussprechen, ob wütend oder gefasst: Der Kampf zwischen linksgrünem Denken und Deutschland wird unentschieden ausgehen.

Ich fürchte, dass mehr Deutsche, als dem Einzelnen bewusst ist, sich bewusst oder unbewusst abgefunden haben.

Ein Ökonom, Daniel Stelter, kann öffentlich vorrechnen, warum Deutschlands Abstieg zu einem »Italien« »ohne gutes Essen, Sonne, Strand und Mittelmeer« absehbar ist (schwaebische.de, 28.12.2023), und man widerspricht ihm nicht einmal mehr.

Die linksgrünen Funktionäre, die Deutschland im Namen von Klima und Moral zerstören, mögen auf »Anschlussverwendung« bei den kommenden Mächtigen hoffen. Die kleineren »Woken« werden aber mit dem Körper, den sie kaputtgemacht haben, untergehen.

Wer wird davon profitieren? Die Erben, wie immer.

Wer wird Deutschland beerben? Der, der jetzt zu »erben« bereits begonnen hat.

Und, wir wissen ja, dass hinter dem deutschen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Suizid einige teils bekannte und aus dem Ausland finanzierte NGOs als treibende und manipulierende Kraft agieren.

Mittlerweile hört man ja auch Gerüchte, wonach einige von denen womöglich nicht nur aus den USA, sondern »indirekt direkt« auch aus China finanziert werden (siehe auch apollo-news.net, 26.12.2023).

Nicht, wo im Speisesaal

Ich empfehle heute niemandem, sich innerhalb dieses Systems hohe Ziele zu stecken, für deren Erreichen der gute Wille ebendieses Systems erforderlich ist.

Wenn du Passagier auf der »Titanic« bist, lerne lieber, wie man Schwimmwesten anlegt und aufs Rettungsboot kommt, und nicht, wo im Speisesaal die besten Plätze zu finden sind.

Es bringt dir außer etwas Genugtuung wenig, dass das Spiel zwischen dem Westen und dem linksgrünen Wahn »unentschieden« ausgehen wird, sprich: dass der Krebs mit seinem Träger auch sich selbst zerstört.

Lerne, so oder so, wie man unabhängig vom Äußeren glücklich wird.

Präziser, vielleicht schöner

Glück ist möglich, doch nicht, wenn dein Glück langfristig davon abhängt, dass dieser Staat dir Gutes will.

Die uns bekannte Welt mag zu Ende gehen, doch damit ist nicht die Welt an sich zu Ende.

Um Norm Macdonald zu zitieren: »Jede Generation glaubt, dass sie in der Endzeit lebt. Es ist ein Produkt des menschlichen Narzissmus.«

Die Welt ist nicht vorbei, sie wird nur sehr anders werden. Und ein Stück wirst du sie noch begleiten.

Ich persönlich habe mir keine Ziele mehr gesteckt, außer dem einen, jeden Tag besser zu werden in dem, was ich tue.

So oft wie möglich einen Essay und ein Video und immer in einem Detail besser als am Tag zuvor. Präziser. Vielleicht schöner. Und immer hoffentlich nützlich.

Weitermachen, Wegner!

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