Dushan-Wegner

03.12.2023

Müller, Milch und Rückgrat

von Dushan Wegner, Lesezeit 4 Minuten
Deutsche Unternehmen fliehen wegen irrer Kosten und irrer Energiepolitik. Familien fliehen wegen kollabierenden Sozialgefüges. Und die Politik? Die sagt, AfD sei schuld. Und irgendwie auch Müller-Milch. Nur nicht linker Wahnsinn. – Irre, nur noch irre!
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Hat die Grüne Renate Künast zum Boykott der Unternehmensgruppe Theo Müller aufgerufen, um die 32.000 Arbeitnehmer (Quelle: Wikipedia) dafür zu bestrafen, dass der Gründer des Unternehmens sich mit der Opposition zum Essen traf?

Ich zitiere die charmante Politikerin selbst: »Sollt ihr wissen! Theo Müller: Molkerei-Milliardär bestätigt Kontakte zur #AfD. Müller ist Haupteigner der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Zur größten Privatmolkerei Deutschlands gehören bekannte Marken wie #Müllermilch , #Weihenstephan #Landliebe. [Link zu handelsblatt.com]« (@RenateKuenast, 30.11.2023/archiviert)

Ich habe ja erst im Alter von fünf Jahren die deutsche Sprache erlernt. Aber in meinem Verständnis des Deutschen und des allgemeinen Sprachgebrauchs klingt das unzweideutig nach einem Aufruf zum Boykott.

Was für Ideen

Recht lauwarm behauptet Künast später, sie habe doch nicht zum Boykott aufgerufen, sondern bloß einen Artikel verlinkt:

»In rechten Medien kursiert, ich habe zum Boykott aufgerufen. Auf was für Ideen die immer so kommen. Ich hab doch den Artikel im Handelsblatt zu #Müllermilch #Landliebe und #NoAfD nicht geschrieben.« (@RenateKuenast, 2.12.2023/archiviert))

Was sonst soll es bedeuten als einen Aufruf zum Boykott? (Schreiben Sie Ihre Meinung im YouTube-Kommentar!)

Welche mögliche Relevanz soll es haben, einzelne Marken aufzuzählen, als die Kaufentscheidung der Öffentlichkeit gegen das Produkt zu lenken?

Wenn ein Mafiaboss im Film sagt, »kümmere dich mal um den« oder »mach ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann«, dann versteht doch auch jeder, was gemeint ist.

Aber gut, sie redet sich heraus, sie habe »den Artikel im Handelsblatt« nicht geschrieben – sie hat ihn ja nur geteilt, und damit »ist man raus«, so funktioniert das (wenn man einer von den »Guten«™ ist).

Schauen wir uns den Artikel mal an!

Nun räumt er ein

Geschrieben hat ihn ein Michael Scheppe, Jahrgang 1991, früher unter anderem bei WDR und MDR.

Über seinen Artikel hat man als Schlagzeile und Intro gesetzt: »Molkerei-Milliardär Müller bestätigt Kontakte zur AfD –Theo Müller machte Firmen wie Müllermilch groß. Spekulationen über den Umgang mit rechten Parteien gab es schon länger. Nun räumt er ein Treffen mit Alice Weidel von der AfD ein.« (handelsblatt.com, 1.12.2023)

Was für eine widerliche Propaganda-Sprache! Das ist der Tonfall, in dem man über Verbrechen und Verschwörung spricht. Der Text, den Handelsblatt und Künast verbreiten, ist allein durch den Tonfall antidemokratische Hetze.

Ich weiß nicht, ob es Teil einer Kampagne ist, sprich: einer antidemokratischen Verschwörung, aber es fällt auf, dass Handelsblatt und Künast nicht damit allein stehen.

Wir lesen ganz aktuell: »Politiker fordern von Unternehmen klare Haltung gegen die AfD – Das Schweigen von Mittelstand und Konzernwelt sorgt für Unmut – auch in der Bundesregierung. Innenministerin Faeser warnt vor den Folgen für den Arbeitsmarkt.« (handelsblatt.com, 3.12.2023)

Es ist so wahnsinnig, es ist verlogen, es ist so teuflisch, es ist so links und so grün, dass einem fast schon schwindlig werden kann.

Tatsächlich fliehen Unternehmen vor den irren Kosten aus Deutschland unter anderem nach Ungarn. Familien fliehen vor dem durch Migrationswahnsinn kollabierenden sozialen Gefüge.

Aber in der Parallelrealität der Politik wissen die Politiker, was die wirklichen Probleme der Unternehmen sind, nämlich dass es eine echte Opposition gibt. Ist der demokratische Ruf erst ruiniert, labert es sich ungeniert.

Journalisten und Politiker – zwischen die passt im deutschen Propagandastaat kein Blatt, höchstens eine Drehtür.

Doch die Bürger reagieren nicht ganz so, wie Politiker es sich wünschen.

Auf seinem Tisch

Ich will hier einen Twitterer zitieren, und zwar den ganzen Tweet (unkorrigiert, weil es so schön echt ist): »In der Schule hatte einer meiner Mitschüler in der Pause eine Müllermilch gekauft, welche in der darauffolgenden Politikstunde auf seinem Tisch stand.

Die Lehrerin hielt ihm daraufhin vor der ganzen klasse eine Rede, dass Müllermilch die NPD finanzieren würde und dass man diese Marke daher nicht kaufen sollte.

Naja, was soll ich sagen. In der nächsten Politikstunde standen etwa 20 Müllermilchflaschen im Raum 😂

Theo Müller scheint ein hoch anständiger Mann zu sein!Zum start in Wochenende also eine Buttermilch gönnen!« (x.com/five_faker/status/1730519333778989477)

Ja, man könnte (und sollte) über die Rolle von Müller in der Corona-Panik reden – aber an anderer Stelle. Hier geht es um etwas anderes.

Immer mehr Menschen sammeln heute den Mut, linksgrüner Propaganda und antidemokratischer Hetze zu widersprechen.

Immer mehr Bürger sagen »Nein« zu grünen Deutschlandhassern. Immer mehr Bürger antworten den Propagandalügen mit dem Götz, oder mit dem Elon: »Go fuck yourself!«

Sogar Schüler setzen ein Zeichen gegen linke Gehirnwäsche und grünen Selbstmordkult, und wenn »Zeichen setzen« bedeutet, gezuckerte Milch zu trinken, dann ist das eben so.

Nein, das alles kann nicht mehr lange dauern. Künast und Co. überspannen den Bogen – mein Gefühl ist, dass die sich schon länger nicht einmal mehr selbst ernst nehmen.

Lasst uns heute, über die Grenzen der Worte und Orte hinweg, mit einem Glas Milch anstoßen, welcher Marke auch immer. Und wenn Milch zu trinken einen zum bösen Rechten macht, vielleicht weil sie weiß ist oder so, dann ist das eben so.

Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit, frohen Mut, starke Knochen – und ein gerades Rückgrat!

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