Dushan-Wegner

10.01.2024

Selbstzerstörung ist Patriotismus

von Dushan Wegner, Lesezeit 5 Minuten
»Diese Republik ist der beste Staat, den Deutschland je hatte«, sagt Habeck. Er vergisst zu sagen, dass dies die schlechteste Regierung ist, die Deutschland seit 1949 erleiden musste.
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Die Regierung gibt bekannt: »Diese Republik ist der beste Staat, den Deutschland je hatte. Wir müssen für sie einstehen. Seien wir solidarisch, als Demokratinnen und Demokraten und in diesem Sinne patriotisch. In dieser Woche und in den nächsten, in dieser Zeit.« (@BMWK, 8.1.2023)

Das ist ein Zitat von dem Ministerium, das man fälschlicherweise »Wirtschaftsministerium« nennen könnte, das aber inzwischen einen verräterischen Propaganda-Namen trägt, nämlich »Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz«, damit aber meint, die deutsche Wirtschaft herunterzufahren – natürlich nur um das Klima zu retten, und nicht, um etwa China die deutsche Konkurrenz vom Hals zu schaffen.

Diesem Zitat ist ein Video beigefügt. Das ersparen wir uns. Das Zitat will Propaganda sein, und das ist es auch. Doch es verrät sich selbst, und daher lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Zunächst: »Diese Republik ist der beste Staat, den Deutschland je hatte.«

Das ist perfide formuliert, und die zuständige Hilfskraft für Agitation und Propaganda hält sich vermutlich für schlau.

Es soll wohl klingen wie »Deutschland im gegenwärtigen Zustand« und damit »die aktuelle Regierung«.

Doch man kann sich rechtfertigen, das habe man gar nicht gemeint. Sondern: Die Bundesrepublik Deutschland, beginnend 1949, sei der beste deutsche Staat jemals.

Und dann: »Wir müssen für sie einstehen.«

Auffällig gut?

Moment!

Da passt etwas nicht – oder es passt auffällig gut.

In ganz Deutschland demonstrieren Menschen gegen die Regierung und deren Zerstörungswerk, und die Reaktion des Minister ist, dass man für die »Republik« einstehen muss?

Wir dürfen hören: »L’État, c’est moi«, der Staat bin ich.

Der Minister, der mit Deutschland wenig anfangen kann, reagiert auf Proteste gegen die Zerstörung Deutschlands, gegen seinen »Umsturz von oben«, indem er so tut, als würden die Bürger gegen die Republik selbst protestieren.

Wer dagegen ist, dass die Altparteien die Demokratie kaputtmachen, der ist gegen die Demokratie? Das ist moderne deutsche Propagandalogik.

Und dann wird der zynische Hohn geradezu triefend.

Zitat: »Seien wir solidarisch, als Demokratinnen und Demokraten in diesem Sinne patriotisch.«

»Solidarisch« ist Propaganda-Code für: Die Regierung nimmt dir dein Vermögen weg und gibt es denen, die sie lieber mag als dich.

»Solidarisch sein« bedeutet für die, dass Deutschland die Radwege in Peru finanziert (ausgeschlossen, dass das Geld, äh, »zweckentfremdet« wird), während deutsche Rentner im Müll nach Pfandflaschen suchen – und den Erlös womöglich auch noch versteuern sollen (mainpost.de, 3.1.2024).

»Solidarisch« ist Code für »der deutsche Staat hasst die Deutschen«.

Und man beachte natürlich das Gendern: »als Demokratinnen und Demokraten«.

Der Zweck des Genderns, dieser künstlichen Propagandasprache, ist ganz offen das Verändern von Denkweisen, sprich: Manipulation.

Seien wir dankbar: Indem sie gendern, erinnern sie uns daran, dass sie lügen, tricksen und manipulieren.

Und überhaupt: »Demokraten« – ach, auch schon die DDR hatte »Demokratie« im Namen. Das Wort »Demokratie« bedeutet heute schlicht »Macht der Etablierten«. Die AfD stellt noch immer keinen Vizepräsidenten im Bundestag – es sind wahrlich lupenreine Demokraten an der Macht.

Der Merkelsche Imperativ

Extra ultra verräterisch ist aber die Formulierung: »in diesem Sinne patriotisch«.

Ich habe 2016 einen Essay geschrieben mit dem Titel: »Merkel – ihr Erbe wird ein Land ohne Verantwortungsgefühl sein«, und darin formulierte ich den Begriff »Pflichtrepublik«.

Ich erklärte: »Im Weltbild Merkels ist Deutschland, zumindest für seine steuerzahlenden Bewohner, ausschließlich eine Verpflichtung. Der Merkelsche Imperativ wird bekanntermaßen stets mit einem ›wir‹ formuliert. ›Wir‹ sind die Deutschen und wir sind verpflichtet.«

Nicht nur praktisch, auch ideologisch führen Kanzler Erinnerungslücke und Minister Vaterlandsliebe-zum-Kotzen das Werk der Flaggen-Wegwerferin fort. Dazu gehört die Perversion von Deutschsein und Patriotismus zu einer Pflicht, sich selbst, die eigene Wirtschaft, die eigenen Kinder und die eigene Zukunft für fremde und feindliche Interessen zu opfern.

Vor allem aber: Ein Grüner, also einer aus der Partei der Deutschlandhasser, deren Lichtgestalt Joschka Fischer einst »deutsche Helden« »tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen« wollte, benutzt das Wort »patriotisch«.

Er sagt allerdings »in diesem Sinne patriotisch«. Die Formulierung »in diesem Sinne« soll hier eine Umkehrung der Bedeutung im Stil der drei Orwell-Slogans bewirken.

Die drei Orwell-Slogans sind ja bereits quasi das Leitbild der Grünen.

»Krieg ist Frieden« haben die Grünen ja bereits umgesetzt. Kein Krieg ohne Grünen-Hurra. Die EU-Sklaverei verkaufen sie als »Freiheitsprojekt«. Und »Unwissenheit ist Stärke« ist quasi grüne DNA. Dass die Grünen die zur Partei geronnene Dummheit sind, das ist heute quasi Konsens.

Es ist also nur konsequent, wenn man als vierten Slogan einsetzt: »Selbstzerstörung ist Patriotismus«.

Selbst das Schlimmste

Kommen wir aber noch einmal auf den ersten rhetorischen Trick zurück, den irgendwer dem Robert H. da vorformuliert hatte.

»Diese Republik ist der beste Staat, den Deutschland je hatte«, so sagen die. Die wollen, dass mitklingt, sie selbst seien das beste, das Deutschland je passierte. Dass sie selbst das Schlimmste sind, das dieser Republik passiert – geschenkt.

Und wie lange haben sie vor, das Land kaputtzumachen?

»In dieser Woche und in den nächsten, in dieser Zeit.«

Tatsächlich sagen sie: »Hey, es ist schlimm unter dieser Desaster-Regierung, und es wird noch einige Zeit schlimmer werden, aber immer noch besser als unter dem österreichischen Kunstmaler.«

Ja, das ist implizit die letzte Verteidigung dieser Regierung: »Hey, wir mögen das Land irreparabel kaputtmachen, mögen Deutschlands Freiheit verscherbeln, mögen die Wirtschaft zerstören und die Gesellschaft spalten, wir mögen die Rentner in die Armut treiben, die Kinder in die Verzweiflung und die Unternehmen samt der Ingenieure ins Ausland – aber immer noch besser als das, was vor 1949 war.«

(Nebenbei: Das ist ein Grund, warum für Linksgrüne jeder politische Gegner ein »Nazi« sein muss – die einzige moralische Verteidigung der linksgrünen Zerstörung ist, dass ihre Politik zwar desaströs ist, aber immer noch besser als das Dritte Reich.)

Freunde, nennt mich naiv, aber ich finde, dass deutsche Politik dann doch etwas höhere Ansprüche haben sollte. Die Bürger, die sich noch immer für dieses Land krummarbeiten, hätten es verdient.

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