29.05.2021

Im Abgrund die Chimären

von Dushan Wegner, Lesezeit 9 Minuten, Foto von Saketh Garuda
Biden flirtet wieder Kinder an, und Fauci kann nicht ausschließen, dass mit US-Geld in Wuhan auch Viren in ihrer Funktion »erweitert« wurden. Was sind das für Abgründe, die sich dieser Tage auftun?
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Anfang des Jahres 2021 etwa, im Essay »Im Nebel der Geschichte«, schrieb ich, dass mit der Einsetzung des »Bosses der Biden-Bande« die Vereinigten Staaten von Amerika jenen verheerenden Schritt über den Rand des Abgrundes unternehmen. Schon damals ahnten wir aber, dass mit der Geistereinsetzung Bidens (siehe Essay vom 20.1.2021) eigentlich »nur« offiziell wurde, was sich längst als Abgrund aufgetan hatte.

Zunächst, was den Lügengrabscher im Weißen Haus betrifft – seine Ärzte und Betreuer haben, so scheint es, aktuell seine Kopfchemie augenscheinlich gerade nicht so gut im Griff. Bei einem Auftritt vor Soldaten in Hampton, Virginia, gab er zunächst knapp fünf Minuten lang seine üblichen Floskeln, in verwaschener, sterbensmüder Sprache. Dann, als er eine Familie samt kleiner Tochter begrüßt, verläuft sich »Creepy Joe« in seinem Kopf, und raunt zum kleinen Mädchen (meine Übersetzung aus dem Englischen): »Ich liebe die Spangen in deinen Haaren. Oh man, ich sage euch etwas. Schaut wie sie da sitzt, wie wenn sie neunzehn Jahre alt wäre, sitzt da mit überschlagenen Beinen.« (auf YouTube, ab Minute 24) — Wie man zu Beginn des Videos sieht, hat Biden vor sich zwei Teleprompter stehen, die ihm den Redetext vorgeben.

Eigentlich müsste er nur ablesen, was seine Betreuer ihm vorgaben – doch er vergisst sich einfach, etwas in ihm wird stärker, und blabbert vor der Weltöffentlichkeit etwas, das man sonst als Entschuldigung von Pädophilen kennt: »Aber sie sieht doch aus wie Neunzehn!«

Übrigens, als thematisches Intermezzo: Zwei der Wächter im Gefängnis, in welchem Jeffrey Epstein nach offizieller Legende sich das Leben nahm, haben zugegeben, die Überwachungs-Protokolle gefälscht zu haben, so dass es aussah, als hätten sie halbstündlich geprüft, ob es Epstein gut geht (bbc.com, 22.5.2021) – sie werden wohl mit hundert Stunden »Sozialarbeit« als »Strafe« davonkommen. Und nein, wir müssen nicht fragen, ob es Videoaufnahmen von der Zelle des Mannes gibt, dessen Aussage hunderte Ultra-Prominenter fürchteten: Die Videos wurden, exakt wie man erwarten würde, durch einen »technischen Fehler« gelöscht (bbc.com, 10.1.2020). – Zurück aber zu Biden!

Das offizielle Protokoll des Weißen Hauses jener Rede vom 28. Mai 2021, siehe wh.gov, 28.5.2021, schreibt diese anzügliche Passage tatsächlich wörtlich mit, notiert dazu aber, wohl im Versuch einer Ehrenrettung, »(Laughter)«, also »Gelächter«, das man aber im Video nicht hören kann.

Wenn »Demokratie« bedeutet, dass ein Volk sich einen seiner klügsten Bürger zum Präsidenten wählt, auf dass dieser dem Volk und der Nation diene – und niemandem sonst – dann hat die US-Demokratie tatsächlich einen Schritt über die Kante des Abgrunds getan. Niemand erwartet heute von Biden als Person einen eigenen Beitrag. Wir bangen lediglich voller Fremdscham mit, wann seine Kopfchemie wieder versagen wird – andere globale Mächte »bangen« nicht, sie werden vielmehr sehr zufrieden sein.

De-facto Biowaffen

Aber nein, liebe Leser, eine weitere Anzüglichkeit des grabschenden Lügners Biden allein ist noch nicht »der« Abgrund, es ist mehr so eine Ahnung des Abgrunds, ein Schaum auf der Welle.

Beugen wir uns ein wenig vor. Der Schwefel beißt uns in die Augen, doch wir blinzeln und halten sie noch ein wenig offen.

Anthony Fauci (80), eine Art »US-Drosten«, ist Direktor der National Instituts auf Health« (»NIH«) und des »National Institute of Allergy and Infectious Diseases« (etwa: Nationales Institut für Allergien und ansteckende Krankheiten«), und hat damit konkreten Einfluss auf die Covid-Maßnahmen der USA.

Wir beginnen zu ahnen, warum Regierungen und Journalisten so sehr dagegen waren, zu berichten, dass das Covid-19-Virus aus dem Wuhan Institute of Virology (siehe Wikipedia) stammen könnte. Nachdem Fauci es anfänglich sogar vorm US-Congress leugnete, gibt er jetzt scheibchenweise zu, dass die NIH tatsächlich die Forschung in jenem Wuhan-Labor mitfinanziert hat (foxnews.com, 12.5.2021).

Zur Begriffserklärung zitiere ich einfach Wikipedia: »Gain-of-function-Forschung der Virologie beinhaltet Experimente, die darauf abzielen, die Übertragbarkeit und/oder Virulenz von Krankheitserregern zu erhöhen« – eine flapsigere Formulierung wäre schlicht, dass man aus »einfachen« Viren gefährliche Biowaffen macht.

Wir wissen, dass 2017 das NIH unterm Chef Fauci das Finanzierungs-Moratorium für Gain-of-function aufhob (nih.gov, 19.12.2017).

Wir wissen, dass in Wuhan die Entwicklung dieser de-facto Biowaffen betrieben wurde, und zwar in Kooperation mit US-Wissenschaftlern (nature.com, 9.11.2015: »Using the SARS-CoV reverse genetics system, we generated and characterized a chimeric virus expressing the spike of bat coronavirus SHC014 in a mouse-adapted SARS-CoV backbone.«, Kernaussage auf Deutsch: »wir schufen und charakterisierten ein Chimären-Virus mit denselben Spikes wie das Fledermaus-Coronavirus SHC014«…).

Erst stritt Fauci ab, dass sein Institut das Virus mitfinanzierte. Dann stritt er ab, dass die Gain-of-function-Forschung finanziert wurde. Inzwischen gibt er zu, dass es nicht auszuschließen ist, dass die USA die Entwicklung dieser de-facto Biowaffen mit finanzierten; nationalreview.com, 26.5.2021: »Fauci: Impossible to ‘Guarantee’ U.S. Didn’t Fund Gain-of-Function Research at Wuhan Lab«; zu Deutsch etwa: »Fauci: Es ist unmöglich zu ›garantieren‹, dass die USA nicht die Gain-of-function-Forschung finanzierten«. – Was feststeht: 2012 hatte Fauci persönlich in einem wissenschaftlichen Papier geschrieben, dass die Erkenntnis aus Gain-of-function-Versuchen das Risiko einer möglichen Pandemie wert sei (ncbi.nlm.nih.gov, Sep/Okt 2012: »that the benefits of such experiments and the resulting knowledge outweigh the risks«, zu Deutsch etwa: »dass die Vorteile solcher Experimente und das resultierende Wissen die Risiken überwiegen«). 

Nachdem Konzern- und Staatsmedien in den USA wie auch Deutschland letztes Jahr noch abstritten, dass das Virus aus dem Wuhan-Labor stammen könnte, verteidigen sie inzwischen nur noch die Linie, dass Fauci nicht persönlich weiß, ob mit US-Geld das Corona-Virus als Biowaffe geschaffen wurde (und es wird auf allen Kanälen verteidigt, sogar in Hollywood-Magazinen wie thewrap.com, 10.5.2021: »there is absolutely no evidence that Fauci — director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases and chief medical advisor to President Biden — had any involvement in the ›creation‹ of the pandemic«, zu Deutsch etwa: »es gibt absolut keine Beweise dafür dass Fauci – Direktor der NIAID und Chef-Medizin-Berater für Präsident Biden – bei der ›Schaffung‹ der Pandemie beteiligt war«).

Es wird immer mehr zur Vertrauensfrage. Trauen wir Fauci und/oder den Leuten um ihn zu, warum auch immer dieses Virus »erschaffen« zu haben? Was können wir über deren Charakter aus anderen Dingen, die sie so getan haben, schlussfolgern?

Das NIH unter Fauci unterstützt ja nicht nur die Forscher in Wuhan, es unterstützt auch Forschung in den USA. Zum Beispiel unterstützt es (mit ca. 400.000 US-Dollar) eine Gruppe von Forschern, welche sich die Kopfhaut abgetriebener Föten besorgen und diese in die Haut von Ratten implantieren (nature.com, 3.9.2020).

Experten wie Christian Drosten (der zu Beginn noch von einer »milden Erkältung« sprach) sind fest überzeugt, dass das Virus nicht menschengeschaffen sein kann (tagesspiegel.de, 28.9.2020); andere, politisch womöglich weniger eingebundene Experten ziehen aus dem Genom des Virus den gegenteiligen Schluss – und beides ist »die Wissenschaft«.

Uns bleibt zuletzt die Frage nach Bauchgefühl und Vertrauen: Ist es vorstellbar, dass Gestalten, welche wenig Probleme damit haben, Teile abgetriebener Kinder in Ratten zu implantieren, in ihrem »Forscherdrang« mitgeholfen haben, das Virus zu erschaffen, welches die Pandemie auslöste?

Ach wie naiv!

Ob die Führung der USA unter einem selbst auf Medikamenten nur wirr und verschwommen redenden »Präsidenten«, oder von der USA finanzierte Forscher in China, die aus Viren gefährliche Super-Chimären »erschaffen« – wir blicken in diesen Tagen und Wochen in einen Abgrund, der schon viel länger unter unseren Füßen brodelte.

Schon 2018 schrieb ich: »Du blickst nach Berlin, und der Abgrund blickt zurück«. – Ach wie naiv war ich ob der Dinge, die sich vor und unter uns auftun würden!

So naiv meine damalige Erwartung gewesen war hinsichtlich der Dinge, die wir noch vor uns sehen werden, so richtig bleibt die damals zitierte und gut bekannte Warnung des Friedrich Nietzsche: »Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.«

Nietzsches Rat

Mancher Bürger wird heute geradezu zum Verrenkungskünstler in seinem Bemühen, auf keinen Fall hinzugucken, auf keinen Fall zu sehen, welche Abgründe sich vor und unter uns auftun.

Ich kann jeden einzelnen verstehen, der das alles nicht wahrhaben will. Ich kann jeden verstehen, der nicht in den Abgrund der USA blicken will – wir haben ja unsere eigenen Abgründe! (Etwa wenn Islamisten – geschützt von deutscher Polizei – quasi-militärisch aufmarschieren und synchron ihre üblen Parolen brüllen (@AbuDilek, 28.5.2021) – oder wenn die Regierung gegen den Rat sogar der offiziellen Experten den mRNA-Impfstoff in die Körper von Kindern injizieren will (zdf.de, 26.5.2021).)

Ich rate mir selbst, anzuerkennen, dass sich ein Abgrund vor und unter uns auftut – und dann tatsächlich Nietzsches Rat zu folgen und nicht allzu lang in diesen Abgrund zu starren.

Verdächtig wohl

Den Abgrund zu leugnen – oder gar »Verschwörungsleugner« zu werden – das wäre gefährlich! Wenn du vorm Abgrund stehst, ist es ratsam, vorm nächsten Schritt innezuhalten und die Richtung zu wechseln. Immerzu in den Abgrund zu starren aber, über den Abgrund zu jammern, die Hände zu ringen und die Augen zu verdrehen, das macht die Seele mürbe, das lässt den Willen zum Leben schwinden, und die Freude an eben diesem Leben schwindet gleich mit.

Vor über einem Jahr, im Text »Windstöße auf schmaler Brücke«, schrieb ich einige Zeilen, deren Aktualität seitdem dringender wurde – und das ist kein beruhigendes Zeichen: »Die Verschwörungstheorie von gestern ist die plausible These von heute. Wenn wir etwas aus der Krise gelernt haben, dann dies: Glaubt NICHTS nur deshalb, weil Leitmedien es sagen, und wenn sie etwas laut bestreiten, schaut lieber doppelt hin.«

Nicht nur ich frage dieser Tage: »Was, wenn Donald J. Trump wirklich unsere letzte Chance war?« – Und manche hoffen auf Trumps Wiederkehr bei der Wahl 2024. Ach, es wird nicht geschehen (auch wenn Trump weiterhin die US-Republikaner prägt).

Was ich dieser Tage auch selbst tue, wofür oder wogegen ich mich entscheide, eine Stimme in mir nennt mir immer auch einen Grund, warum das jeweils andere die richtigere Wahl gewesen wäre. Manche Entscheidungen lassen sich revidieren (etwa die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen) – andere sind nicht revidierbar (etwa die Impfung). Wenn du deine Entscheidung nicht zumindest ein klein wenig anzweifelst, was auch immer sie ist, hast du nicht gründlich genug nachgedacht.

Ich habe kein Grundvertrauen in das Handeln »derer da oben« – doch immer nur das Gegenteil dessen zu tun, was sie sagen, auch das wäre töricht. Einer Merkel trauen, einem Biden, einem Spahn? Ich bitte Sie, es sind Gestalten, die sich im Abgrund verdächtig wohl fühlen. Es könnte eine gute Idee sein, seine Kinder vor Biden zu schützen – und von allzu impfgeilen Regierungen ebenso.

(Apropos »Vertrauen«: Die Spieler der deutschen National-Fußballmannschaft erhalten etwa laut ran.de, 28.5.2021 keine zweite Impfung vor der EM im Juni, wenn sie überhaupt eine erhalten. Der Grund ist schlicht, dass das Risiko möglicher Nebenwirkungen zu hoch ist. Auf Deutsch: Anders als bei anderen Nationalmannschaften wird das Risiko durch Covid-19 in Deutschland als geringer eingeschätzt als das Risiko durch die zweite Impfung.)

Es ist Zeit

Unter uns tut sich ein Abgrund auf. Ich rufe mir selbst zu: Nimm es wahr und akzeptiere, dass es ist, wie es ist. Handle, wie zu handeln dir am klügsten erscheint – und akzeptiere, dass es immer nur einen Weg durch die Zeit gab, den du gehen konntest. Und dann, wenn alles Akzeptieren und alles Handeln erledigt ist, dann wende dich den Dingen zu, die dir wirklich wichtig sind.

Vor uns tut sich ein Abgrund auf, ihn zu leugnen ist gefährlich – und allzu lang hinein zu starren ebenso. 

Wir haben jetzt auch schon wieder lange genug in den Abgrund gestarrt. Es ist Zeit, unseren Blick zu heben!

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